FLVW-Vizepräsident Manfred Schnieders aus Verne wünscht sich wieder mehr Solidarität
Kein Fußball im Februar

Paderborn. -

Nach den angekündigten Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist sobald nicht damit zu rechnen, dass Fußballer zurück auf die Plätze dürfen, erläutert Manfred Schnieders, Vizepräsident Amateurfußball des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW).

Freitag, 08.01.2021, 09:06 Uhr aktualisiert: 08.01.2021, 09:10 Uhr
Manfred Schnieders, Vizepräsident Amateurfußball des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW).
Manfred Schnieders, Vizepräsident Amateurfußball des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW).

Seit Ende Oktober ruht der Ball in den westfälischen Amateur- und Jugendspielklassen. „Wir sollten nicht damit rechnen, dass schon im Februar wieder trainiert oder gespielt werden kann.“ Schnieders sagt klar: „In der aktuellen Situation muss sich der Amateur- und Jugendfußball auch ein Stückweit hintenan stellen und seinen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten.“

Der erfahrene FLVW-Funktionär spürt einen Stimmungswandel an der Basis. „Leider muss ich feststellen, dass der Ton bisweilen rauer und Forderungen und Kritik vereinzelt lauter werden. Im Frühjahr haben sich die Vereine solidarisch und rücksichtsvoll gezeigt. Das wünsche ich mir zurück.“ Alle Gremien seien in ständigem Austausch und würden Modelle entwickeln für verschiedene Zeitpunkte der Wiederaufnahme. „Diesen Termin haben wir aber nicht selbst in der Hand. Ich bin froh, dass wir vor der Saison die Weichen für eine Saisonwertung gestellt haben. 50 Prozent der Spiele einer Staffel sind nach wie vor unser Ziel. Nach Möglichkeit so, dass mindestens jeder Verein einmal gegen jeden gespielt hat.“

Als Vorbereitungszeit für einen Restart sind zwei Wochen vorgesehen. Die Vereine sollen rechtzeitig aktiv in diese Entscheidungsfindung mit einbezogen werden.

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