Enttäuschte Uni Baskets Paderborn sind beim 98:104 gegen die Eisbären Bremerhaven lange ebenbürtig
„Uns hat der sechste Mann gefehlt“

Paderborn -

Riesenenttäuschung bei den Uni Baskets Paderborn: Noch zur Pause hatten sie in der 2. Basketball-Bundesliga ProA den hohen Favoriten Eisbären Bremerhaven dank einer Topleistung im Griff (54:42), lagen auch beim 75:65 komfortabel vorn, verloren aber im dritten Viertel zunehmend den Fokus und konnten den frühen Rückstand im Schlussabschnitt (79:80) nicht mehr wettmachen. Am Ende hieß es 98:104.

Samstag, 16.01.2021, 20:49 Uhr aktualisiert: 18.01.2021, 11:36 Uhr
Mit links gegen drei Eisbären: Mit 32 Punkten war Grant Benzinger der erfolgreichste Schütze in der Halle.
Mit links gegen drei Eisbären: Mit 32 Punkten war Grant Benzinger der erfolgreichste Schütze in der Halle. Foto: Jörg Manthey

Schon am Mittwoch, 20. Januar, bietet sich die Gelegenheit zur Wiedergutmachung. Dann werden um 16.30 Uhr die MLP Academics Heidelberg in der Maspernhalle erwartet.

Uni Baskets - Eisbären Bremerhaven 98:104 (54:42)

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„Vier, fünf Minuten haben gereicht, um den Kopf zu verlieren“, machte Headcoach Steven Esterkamp auch „ein paar Pfiffe“ der überaus kleinlich pfeifenden Referees als Ursache der Spielwende aus. Letztlich war die wachsende Anzahl an Fehlern und Fouls, die sich zu einem unheilvollen Mix zusammenbraute. Am Ende standen 20 Turnover auf dem Statistikbogen, und den Eisbären wurden 36 Freiwürfe zugesprochen, von denen 27 ihr Ziel fanden. Die Uni Baskets konnten ihre 67-Prozent-Halbzeit-Quote an Distanzwürfen (8/12) nur noch zwei Treffer aus der Ferne hinzufügen. Je länger die Partie dauerte, umso mehr wusste Bremerhaven seine Klasse einzubringen.

Beim 7:6 übernahmen die Hausherren, die aggressiv verteidigten, erstmalig die Führung und nutzten die Angriffsfläche, die der Favorit anbot, konsequent aus. Nach einem 15:2-Lauf wurde beim 50:31 die höchste Führung im Spiel notiert.

Nach der Pause (54:42) starteten die Baskets umständlich und fehlerhaft und brachten Bremerhaven auf diese Weise zurück ins Spiel. Beim 60:56 (25.) war der Gast, der immer wieder an die Freiwurflinie durfte, wieder in Schlagdistanz. Zwar blieben die Uni Baskets weiter vorn, doch beim 75:75 war das Polster endgültig aufgebraucht. In der folgenden engen Phase „hat uns heute der sechste Mann gefehlt“, bedauerte Daniel Mixich. Die Fans hätten uns einen Push gegeben.“ Über 84:91 und 90:98 mussten sich die Paderborner in ihr Schicksal ergeben, derweil der Gegner nun im Stile einer Spitzenmannschaft agierte.

Trotz aller Enttäuschung überwogen hinterher Mut machende Kommentare. „Bremerhaven war in der ersten Halbzeit nicht ganz da. Das war ein guter Fight von uns“, fand etwa Baskets-Geschäftsführer Dominik Meyer. „Die erste Halbzeit war richtig gut. Der Paderborner Matchplan hat funktioniert“, meinte Pressesprecher Patrick Lüke. „Dann hat Bremerhaven die Qualität gezeigt, die sie haben, und gute Wege gefunden, das zu neutralisieren, was bei uns gut funktioniert hat.“

Die Baskets-Statistik

Viertel-Ergebnisse: 23:19, 31:23, 22:33, 22:29

Uni Baskets: Buck (2 Punkte/10:57 min), Cushingberry (7 Punkte, neun Assists, 4 Turnover, 5 Fouls, 23:30 min), Mixich (8 Punkte, 23:44 min), Hemschemeier (2 Punkte, 14:12 min), Drijencic (12 Punkte, 8 Rebounds, 4 Turnover, 25:58 min), Großmann (5 Punkte, 9:08 min), Buntic (4 Punkte, 18:40 min), Alte (10 Punkte, 21:20 min), Benzinger (32 Punkte, 7/8 Freiwürfe, 7 Rebounds, 23:33 min), Ward (16 Punkte, 7 Rebounds, 5 Turnover, 26:57 min), Döring (0 Punkte/2:01 min)

Eisbären Bremerhaven: Braun (9/2 Dreier), Pölking (4), Kindzeka (5/1), Bohannon (2), Ugrai (17), Friederici (14/3), Heckel (15/2), Yebo (9/1), Davis (29/2), Keßen (0)

 

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