2. Basketball-Bundesliga ProA: Uni Baskets feiern 87:81-Arbeitssieg über die Tigers Tübingen
Nach 70:73 Charakter bewiesen

Paderborn -

Nach drei Niederlagen in Folge in der 2. Basketball-Bundesliga ProA haben sich die Uni Baskets Paderborn mit einem wichtigen Arbeitssieg zurückgemeldet. 87:81 hieß es nach recht nervösen 40 Minuten gegen die Tigers Tübingen.

Samstag, 30.01.2021, 23:01 Uhr aktualisiert: 31.01.2021, 17:42 Uhr
Positive Energie: Neuzugang Barret Benson (am Ball) ist ein fröhlicher Typ. Der 2,09-Meter-Mann steuerte nach erst drei Trainingstagen bei den Uni Baskets vier Punkte bei.
Positive Energie: Neuzugang Barret Benson (am Ball) ist ein fröhlicher Typ. Der 2,09-Meter-Mann steuerte nach erst drei Trainingstagen bei den Uni Baskets vier Punkte bei. Foto: Jörg Manthey

Eine ordentliche Premiere feierte Neuzugang Barret Benson. Der Center glänzte bei seinem 15-minütigen Einsatz in der Maspernhalle nach erst drei Trainingstagen zwar noch nicht als Vollstrecker (vier Punkte, nur zwei von acht Freiwürfen verwandelt), strahlte dafür jede Menge positive Energie aus. Und hatte Spaß: „Ich bin froh, dass ich hier bin. Das sind super Jungs im Team. Wir werden erfolgreich sein“, orakelte der 2,09-Meter-Mann, der zusammen mit Drew Cushingberry in einer WG wohnt.

Über ein Sonderlob von Headcoach Steven Esterkamp durfte sich hinterher Ivan Buntic freuen. Dem Kapitän, dem mit 21 Punkten und zehn Rebounds ein Double-Double glückte, attestierte Esterkamp „das beste Spiel der Saison, wenn nicht sogar der letzten zwei Spielzeiten.“ Auch Demetrius Ward, am Samstagabend mit 22 Punkten der Topscorer der Uni Baskets, ging voran. „Demi hat immer die Kontrolle gehabt“, lobte Esterkamp.

Uni Baskets schlagen Tigers Tübingen mit 87:81 (40:31)

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Nach ausgeglichenem Beginn (9:9) setzten sich die Hausherren auch deshalb kontinuierlich ab, weil die Dreier saßen. 15:9, nachdem zweimal Jens Großmann aus der Distanz traf. In der Folge blieben die Uni Baskets am Drücker und bauten die Führung bis auf 31:16 aus. Obwohl das zweite Viertel mit 18:19 verloren ging, hieß es zur Pause 40:31. Bis zum 70:58 sah alles noch nach einem entspannten Abend aus, ehe sich im letzten Viertel die Nachlässigkeiten im Paderborner Spiel häuften. Auch die Bewegung im Offensivspiel nahm ab und verleitete zu riskanten Pässen. Auf der anderen Seite traf Tübingen mehre schwere Bälle in Folge. Plötzlich hieß es knapp fünf Minuten vor dem Ende 70:73.

„Da haben wir Charakter bewiesen“, sagte Ivan Buntic. Demetrius Ward und Robert Drijencic holten die Führung zurück. Über 84:75 ließen die Uni Baskets nichts mehr anbrennen. „In den letzten Minuten haben wir stark verteidigt“, würdigte Esterkamp. Dass das Schlussviertel mit 24:29 verloren wurde, fiel nicht weiter ins Gewicht.

Der Statistikbogen wies am Ende eine 52-Prozent-Quote an Dreiern auf (elf von 21), auch wieder 30 Assists, aber genauso 23 Turnover. Tübingen fehlte es an der nötigen Cleverness, Paderborns Ballverluste zu bestrafen. Die Revanche für die unglückliche Hinspielniederlage war geglückt.

Bakets-Statistik:

Uni Baskets: Döring (1:27 min, 0 Punkte), Cushingberry (24:33 min, 4 Punkte, 8 Assists), Mixich (28:17 min, 8 Punkte), Hemschemeier (13:54 min, 0 Punkte), Drijencic (29:18 min, 17 Punkte, 6 Assists), Großmann (13:42 min, 9 Punkte, 3 Dreier), Buntic (25:00 min, 21 Punkte, 9/11 Fieldgoals, 10 Rebounds), Benzinger (17:31 min, 2 Punkte), Benson (15:00 min, 4 Punkte, 5 Rebounds, 2/8 Freiwürfe). Ward (31:18 min, 22 Punkte, 7 Assists).

Tigers Tübingen: Sharkey (18), Bekteshi (3), Wolf (11), Otto (0), Beck (2), Simons (9), Nyama (3), Keppeler (2), Crawley (21), Lanmüller (12).

Das nächste Spiel: PS Karlsruhe Lions - Uni Baskets Paderborn (Mittwoch, 3. Februar, 19.30 Uhr).

 

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