Dominik Meyer, der Geschäftsführer der Uni Baskets, zeigt sich mit der Entscheidung einverstanden
Keine Absteiger aus der ProA

Paderborn (WB/jm) -

Aufgrund der Corona-Krise hat die Gesellschafterversammlung der 2. Basketball-Bundesliga in dieser Saison den Abstieg aus der ProA ausgesetzt.

Mittwoch, 17.02.2021, 16:33 Uhr aktualisiert: 18.02.2021, 07:04 Uhr
Auch 2021/22 in der 2. Basketball-Bundesliga ProA unterwegs: Das Trainerteam der Uni Baskets Paderborn mit Nino Garris, Steven Esterkamp, Prof. Dr. Dr. Claus Reinsberger und Werner Gorsky (von links).
Auch 2021/22 in der 2. Basketball-Bundesliga ProA unterwegs: Das Trainerteam der Uni Baskets Paderborn mit Nino Garris, Steven Esterkamp, Prof. Dr. Dr. Claus Reinsberger und Werner Gorsky (von links). Foto: Elmar Neumann

(„Leider wurden sowohl in der ProA wie auch in der ProB einzelne Vereine außergewöhnlich stark durch Coronaerkrankungen und lange oder mehrfache Quarantänen massiv im Spielbetrieb behindert“, wird Geschäftsführer Christian Krings in einer Stellungnahme zitiert. „Aufgrund dieser extremen Ungleichheit zwischen den Vereinen in dieser Saison wurde der sportliche Abstieg aus der ProA und der ProB ausgesetzt.“ Dies sollte vor allem im Lager der Nürnberg Falcons für Erleichterung sorgen, mit erst vier Zählern abgeschlagener Tabellenletzter und am 24. Februar Gastgeber für Paderborn.

Uni-Baskets-Geschäftsführer Dominik Meyer kommentiert den Schritt pragmatisch. „Es ist wichtig, dass wir uns in diesen Zeiten solidarisch zeigen und die Krise gemeinsam bewältigen.“ Andere Kollegen wie Triers Geschäftsführer Achim Schmitz wählen dafür kritische Worte. „Auf- und Abstieg gehören zum Leistungssport. Eine Entscheidung zum Aussetzen des Abstiegs zum jetzigen Zeitpunkt können wir absolut nicht nachvollziehen.“

Die Aufsteiger in die ProA sollen anstelle der bisherigen „Best-of-three“-Serie in einem Gruppen-Playoff-Modus ausgespielt werden. Für die ProA sind wie berichtet ähnliche Playoff-Anpassungen diskutiert worden; konkrete Beschlüsse blieben bislang aus.

„Wir hätten mit dem Abstieg eh nichts zu tun gehabt und sprechen mit unseren Sponsoren, um uns für die kommende Saison gut aufzustellen“, hat Dominik Meyer längst perspektivische Planungen eingestilt. Ahnend, dass die neuen Virusmutationen neue Barrieren aufbauen könnten.

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