Do., 03.01.2019

Accent Baskets Salzkotten in einer schwierigen Situation Hoffen auf Kerfs und Pape

In Kürze hat Eike Kerfs (rechts) seine Sperre abgesessen. Dann soll er den Accent Baskets Salzkotten vor allem bei der Reboundarbeit eine wichtige Hilfe sein.

In Kürze hat Eike Kerfs (rechts) seine Sperre abgesessen. Dann soll er den Accent Baskets Salzkotten vor allem bei der Reboundarbeit eine wichtige Hilfe sein. Foto: André Adomeit

Von Timo Schäfers

Salzkotten (WB). Die Regionalliga-Basketballer der Accent Baskets Salzkotten haben ein Jahr des Umbruchs hinter sich. Nachdem im Sommer einige routinierte Spieler die erste Mannschaft verlassen haben, müssen es nun die Jungen richten, die die Weihnachtspause allerdings auf einem Abstiegsplatz verbracht haben.

»Für uns ist es bislang sehr schwierig, die personellen Abgänge zu kompensieren. Vor allem unter den Körben haben wir mit Rolf Gees und Thomas Stukenberg, der einer der besten Rebounder der Liga war, zwei wichtige Stützen verloren, die uns in den bisherigen Spielen sehr gefehlt haben«, berichtet Salzkottens Headcoach Stefan Schettke, den vor allem die Niederlage gegen den direkten Konkurrenten aus Deutz kurz vor der Pause ärgert: »Bis dahin haben wir drei Pflichtsiege gegen die Mannschaften von unten eingefahren und hätten das auch gerne gegen Deutz getan. Allerdings war es für uns ohne Eike Kerfs und Felix Wenningkamp auch sehr schwer.«

Vor allem Gees und Stukenberg werden unter den Körben vermisst

Was den Sälzern, die lediglich aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs gegen Deutz auf einem Abstiegsplatz stehen, bislang noch fehlt, ist ein Überraschungserfolg gegen ein Team aus der oberen Tabellenregion. Das soll sich im neuen Jahr laut Schettke, der seine Schützlinge auch zwischen den Jahren zum Training bat, definitiv ändern: »Ich sehe nach wie vor das Potenzial, dass wir mindestens die Hälfte der verbleibenden Spiele gewinnen können. Wir haben in den Partien gegen die starken Mannschaften aus Herford oder Ibbenbüren bewiesen, dass wir mithalten können.«

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In der Eins-gegen-eins-Verteidigung ist viel Luft nach oben.

Stefan Schettke

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Dafür müssen die Accent Baskets aber vor allem in der Defensive stärker werden: »In der Eins-gegen-eins-Verteidigung gibt es bei uns noch viel Luft nach oben. Wenn wir in der Rückrunde mehr Spiele gewinnen wollen, was wir auch müssen, dann muss jeder Spieler daran arbeiten, seinen direkten Gegner vor sich zu halten.« Dabei mithelfen sollen auch Eike Kerfs, der noch bis Mitte Januar gesperrt ist, nachdem er im Spiel gegen die BG Hagen (85:98) am 16. November seinen Gegenspieler umgestoßen hat, sowie der langzeitverletzte Keno Pape, auf dessen Rückkehr Schettke innerhalb der nächsten Wochen hofft. Beide sind große Spieler, die den Sälzern vor allem im Rebound weiterhelfen können. Zum Auftakt in die Rückrunde reisen die Salzkottener am Samstag (19.30 Uhr) als Außenseiter zum Ligadritten Grevenbroich. »Uns ist bewusst, dass es gegen Grevenbroich sehr schwierig wird. Ich sehe das Ganze auch eher als ein Testspiel unter Wettkampfbedingungen, in dem wir für die kommenden Spiele lernen können«, sagt Schettke.

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