Reiten: Gastgeber aus Salzkotten dominieren auf dem Turnier im Thüler Feld
Keiner reitet schöner als de Sainte Fare

Salzkotten (WB). Für den erst 14-jährigen Etienne de Sainte Fare hätte das Reitturnier bei seinem Heimatverein, dem RV Salzkotten, am vergangenen Freitag nicht besser starten können.

Montag, 27.07.2020, 05:00 Uhr
Erfolgreiche Dressurreiter (von links): Theresa Tietze mit Snowman und Etienne de Sainte Fare mit Sainte’s Dua Bela zeigen Bestleistungen in den L-Dressuren. Foto: Julia Pongratz
Erfolgreiche Dressurreiter (von links): Theresa Tietze mit Snowman und Etienne de Sainte Fare mit Sainte’s Dua Bela zeigen Bestleistungen in den L-Dressuren. Foto: Julia Pongratz

Mit seiner selbstgezogenen Stute Sainte’s Dua Béla zeigte der Nachwuchsreiter eine Glanzleistung im Dressurviereck. In der Dressurreiterprüfung der Klasse L, in der die Reitweise und das Zusammenspiel zwischen Pferd und Reiter die Bewertung ausmacht, wurde sein makelloser Ritt mit der Traumnote von 8,8 von den Richtern bewertet. Das bedeutete den deutlichen Sieg vor dem zweitplatzierten Ken Jakob Sierig vom RV Großer Weserbogen, der mit der ebenfalls hohen Wertnote von 8,4 doch am Ende klar hinter de Sainte Fare lag. Für Etienne de Sainte Fare war der Sieg in der Dressurreiter-L noch mal eine Steigerung zu seiner Leistung in der L-Dressur, in der er zuvor den fünften Platz mit 7,7 erreicht hatte.

Den Sieg in der L-Dressur sicherte sich Irina Arens mit Ferano vom RV Altenautal vor der ebenfalls erst 16-jährigen Theresa Tietze vom gastgebenden Verein, die mit ihrem Wallach Snowman die Wertnote 8,0 erreichte. In der Dressurreiter-L erreichte das Paar zudem auch noch den sechsten Platz mit der Wertnote 7,9 und sorgte dafür, dass die beiden höchsten Dressurprüfungen stark von den Salzkottener Reitern dominiert wurden. Den Heimerfolg machte dann Giuliana Köppen perfekt, die in der Dressurreiter-A den Sieg mit Fandango erreichte.

Nach dem Turnierfreitag, der ganz im Zeichen der Dressur stand, kamen am Samstag und Sonntag die Springreiter zum Zuge. Hier waren Prüfungen vom Springwettbewerb bis zum M*-Springen ausgeschrieben. „Wir haben bewusst unsere Ausschreibung so umgestellt, dass möglichst viele Reiter aus den eigenen Reihen an den Start gehen können, da dieses Turnier ohnehin unter besonderen Gegebenheiten stattfinden musste.“ erklärte die Pressewartin des RV Salzkotten Stephanie Sprick-Schütte die Veränderungen der Prüfungen im Vergleich zum Vorjahr. Es wurde bewusst auf Platzierungen verzichtet und Zuschauer waren nicht zugelassen, um den Corona-Bestimmungen Rechnung zu tragen. „Die hohe Anzahl der Nennungen und der auch angetretenen Reiter hat uns aber gezeigt, dass es eine gute Entscheidung war, das Turnier durchzuführen, obwohl wir es zeitweise schon ausfallen lassen wollten und nach den ersten Turnieren in Delbrück aber doch für die Durchführung entschieden haben.“, erläutert Sprick-Schütte.

Pferdefestival im Oktober

Im Springparcours setzte sich die Salzkottener Erfolgsserie fort. So platzierten sich mit Lea Sprink, Lina Steffens und Johanna Temborius gleich drei Reiterinnen aus Salzkotten im Stil-A-Springen und Franziska Temborius mit Vins verpasste den Sieg im L-Springen nur knapp. Sie musste sich nur dem Westenholzer Manfred Ebbesmeier mit Rafaello geschlagen geben, holte sich dafür aber mit ihrem zweiten Pferd noch den Bronzerang in dieser Prüfung.

Marie-Theres Dübbert erreichte den vierten Platz im M*-Springen mit La Luna. Hier ging der Sieg an Alexander Rottmann vom RV Vornholz vor Andreas Tölle vom RV Westenholz. In der Punktespringprüfung der Klasse M mit Joker war es erneut Matthias Berenbrinker, der mit Diablolo du Ru an die Erfolge der vergangenen Wochen anknüpfte und sich den Sieg in der zweiten Abteilung sicherte vor Reimund Peitz vom RV Westenholz.

Der RV Salzkotten hat damit sein Sommerturnier zum geplanten Datum durchführen können und plant, auch das Pferdefestival im Oktober auszutragen. Während jetzt komplett und bewusst auf Sponsoren verzichtet wurde, hoffen die Salzkottener im Oktober wieder auf Unterstützung und die Durchführbarkeit des Turniers.

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