Mo., 29.10.2018

2. Basketball-Bundesliga: Paderborn verliert in Hamburg mit 68:95 Towers beenden Baskets-Serie

Paderborns Demetrius Ward (links) war auch in Hamburg – genau wie hier gegen Tübingen – der Taktgeber im Baskets-Spiel. Zum Auswärtssieg reichte dies aber nicht.

Paderborns Demetrius Ward (links) war auch in Hamburg – genau wie hier gegen Tübingen – der Taktgeber im Baskets-Spiel. Zum Auswärtssieg reichte dies aber nicht. Foto: Elmar Neumann

Paderborn (WB/tim). Die Siegesserie der Uni Baskets in der 2. Basketball-Bundesliga ist gestoppt. Im Spitzenspiel des sechsten Spieltags hielten die Paderborner bei den aufstiegsambitionierten Hamburg Towers phasenweise gut mit, hatten letztlich der hohen individuellen Qualität der Gastgeber aber nichts entgegenzusetzen und verloren deutlich mit 68:95 (41:53).

»Als Erkenntnis aus dem Spiel nehmen wir mit, dass wir gegen Topmannschaften, zu denen ich Hamburg auf jeden Fall zähle, über 40 Minuten eine konstant gute Leistung bringen müssen und zu keinem Zeitpunkt unkonzentriert sein dürfen«, bilanzierte Paderborns Headcoach Uli Naechster, dessen Mannschaft vor 3400 Zuschauern in der erstmals ausverkauften Edel-optics.de-Arena einen echten Fehlstart hinlegte.

2:11 nach vier Minuten

Nach nicht einmal vier Minuten lagen die Uni Baskets im hohen Norden mit 2:11 zurück. Naechster reagierte mit einer Auszeit, durch die die Gäste zu ihrem Spiel fanden. Ab diesem Moment zeigten die Ostwestfalen, dass sie zurecht als Tabellenvierter zu den Towers gereist waren. Angeführt von Demetrius Ward, der sechs seiner insgesamt zehn Punkte im ersten Viertel erzielte, verkürzten die Paderborner den Rückstand bis zur ersten Viertelpause auf lediglich zwei Zähler (25:27). Den Aufwärtstrend setzten die Baskets zunächst auch im zweiten Spielabschnitt fort und gingen nach rund zwei Minuten des zweiten Viertels durch einen Dreier von Connor Wood in Führung (31:29).

In der Folge entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, in dem die Naechster-Schützlinge aber nach und nach immer mehr offene Würfe liegen ließen. Diese Tatsache, gepaart mit einigen Ballverlusten, sorgte dafür, dass die Hamburger innerhalb kürzester Zeit bis zur Pause auf zwölf Zähler davonzogen (53:41). »Wir haben uns mit einfachen Fehlern das Leben selbst schwer gemacht«, ärgerte sich Naechster, dessen Team 18 Turnover produzierte.

Wurfglück völlig verloren

Nach dem Seitenwechsel spielten die Gastgeber dann ihre ganze Routine aus und hielten die Baskets so auf Distanz. Vor allem im Rebound waren die Gäste von nun an klar unterlegen (Reboundduell: 27:44). Zudem hatten die Paderborner ihr Wurfglück in der zweiten Halbzeit völlig verloren. Von insgesamt 34 Dreipunktwürfen trafen die Baskets nur neun. All diese Faktoren führten dazu, dass sich die Towers im dritten Viertel entscheidend absetzten (55:74). Bester Werfer der Uni Baskets war Grant Benzinger mit 16 Punkten.

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