Fr., 09.11.2018

Duell der Ex-Erstligisten: Uni Baskets erwarten die Artland Dragons Vorteile unter den Körben

Kapitän Ivan Buntic möchte mit den Uni Baskets gegen die Artland Dragons den dritten Sieg im vierten Heimspiel feiern.

Kapitän Ivan Buntic möchte mit den Uni Baskets gegen die Artland Dragons den dritten Sieg im vierten Heimspiel feiern. Foto: Elmar Neumann

Von Elmar Neumann

Paderborn (WB). Nach zwei Auswärtsniederlagen in Folge wollen die Uni Baskets am Freitag (20 Uhr, Sportzentrum Maspernplatz) an die zuletzt überzeugenden Darbietungen in eigener Halle anknüpfen. Der Gegner ist ein alter Bekannter: die Artland Dragons.

Neun Jahre ist es her, dass die Korbjäger aus Quakenbrück letztmals die Maspernhölle betreten haben. Am 30. Oktober 2009 führte Topscorer Darren Fenn die Drachen zu einem lockeren 81:53-Erfolg gegen den späteren BBL-Absteiger Webmoebel Baskets. Das Rückspiel im Artland sollte in jener Saison noch eindeutiger ausfallen (57:96). In beiden Begegnungen steuerte der jetzige Dragons-Headcoach Florian Hartenstein einige Punkte zu den Siegen bei.

Wenn es nun zum Duell der Ex-Erstligisten (Quakenbrück musste 2015 den Rückzug antreten) kommt, ist von einem deutlich engeren Vergleich auszugehen. Die Gäste sind nach drei ProB-Jahren zwar mit drei Siegen in Folge (Karlsruhe, Kirchheim, Hagen) in die ProA-Saison gestartet, mussten sich in den folgenden vier Partien (Schalke, Trier, Heidelberg, Hamburg) allerdings viermal geschlagen geben und stehen nun punktgleich mit dem Ligazwölften Paderborn auf Platz elf.

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Wir müssen die passende Balance finden.

Uli Naechster

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Mit Routinier Chase Griffin (35) und dem ehemaligen Paderborner Paul Albrecht (25) haben die Dragons zwei Akteure in den Reihen, die schon regelmäßig im Sportzentrum Maspernplatz aufgelaufen sind. Für Baskets-Headcoach Uli Naechster – so selbstbewusst haben die zwei Heimsiege gegen Hanau und Tübingen gemacht – hängt der Ausgang der Partie aber weniger vom Gegner als von der Leistung seiner Mannschaft ab: »Wenn wir unsere Stärken zum Tragen bringen, sehe ich sehr gute Siegchancen für uns. Vor allem unter dem Korb sind wir im Vergleich zu den Dragons gut aufgestellt. Unser Ziel muss es sein, die passende Balance zwischen Distanzwürfen und dem Attackieren des Korbs zu finden.« Bei der jüngsten Niederlage in Baunach blieb die Suche erfolglos, versuchten sich die Verlierer viel zu oft aus der Maximaldistanz. Nun sagt Naechster: »Wir müssen sehen, dass wir unsere großen Jungs wieder mehr ins Geschäft bringen.« Das gilt zum Beispiel auch für Kapitän und Center Ivan Buntic, der nach seinem glänzenden Auftritt beim Heimsieg über Hanau (20 Punkte) offensiv fast kein Faktor mehr war und es in den vergangenen vier Begegnungen insgesamt nur noch auf 13 Zähler (4/18 Feldwürfe) brachte.

Buntic, Seiferth und Klinewski statt Langford, Oehle und Terwilliger

Am 30. Oktober 2009 hießen die Brettspieler der Hausherren nicht Ivan Buntic, Martin Seiferth oder Matt Klinewski, sondern Kevin Langford, Robert Oehle und Matt Terwilliger. Das Trio feierte in jener vermaledeiten Abstiegsserie insgesamt nur drei Erfolge in den eigenen vier Wänden. Die Uni Baskets 2018/2019 können und wollen schon an diesem Freitag ihren dritten Heimsieg erspielen.

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