Fr., 16.11.2018

Martin Seiferth trifft mit den Baskets auf seinen Ex-Verein Chemnitz Die Freundschaft muss ruhen

Kick it like Martin Seiferth: Der Center der Uni Baskets weiß sich durchzusetzen und möchte auch gegen seinen Ex-Club Niners Chemnitz, den ProA-Primus, überzeugen.

Kick it like Martin Seiferth: Der Center der Uni Baskets weiß sich durchzusetzen und möchte auch gegen seinen Ex-Club Niners Chemnitz, den ProA-Primus, überzeugen. Foto: Elmar Neumann

Von Elmar Neumann

Paderborn (WB). Für Martin Seiferth ist das Duell mit den Niners Chemnitz nicht nur deshalb keine Partie wie jede andere, weil der Gegner das einzig noch unbesiegte Team in der ProA ist. Nein, der Center der Uni Baskets war auch schon zwei Spielzeiten lang für den Zweitligatabellenführer am Ball.

Von 2015 bis 2017 war die Richard-Hartmann-Halle die Heimstätte des gebürtigen Berliners, jetzt freut er sich auf das Wiedersehen im Sportzentrum Maspernplatz (Freitag, 20 Uhr). »Es ist natürlich immer etwas ganz Besonderes, gegen einen seiner ehemaligen Vereine zu spielen«, sagt der 2,09-Meter-Mann, der vor dieser Saison vom Neckar (Heidelberg) an die Pader gewechselt ist. Neben Trainer Rodrigo Pastore sind in Person von Virgil Matthews, Jonas Richter und Malte Ziegenhagen auch drei Spieler im aktuellen Niners-Kader, die der 28-Jährige aus seiner Zeit in Chemnitz kennt. Kapitän Ziegenhagen, der Dreierspezialist (24/47 Würfe, 51,1 Prozent) mit den drei Vornamen (Malte Sigurd Jürgen), verbindet mit den Paderbornern Seiferth und Daniel Mixich (2015 bis 2018 in Chemnitz) eine intensive Freundschaft, die am Freitagabend jedoch für mindestens 40 Nettominuten ruhen wird.

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Wenn wir 100 Prozent abrufen, haben wir eine Chance.

Martin Seiferth

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Die Gäste wollen mit dem neunten Sieg in Serie einen Vereinsrekord aufstellen, die Gastgeber mit dem vierten Heimsieg in Serie die Ersten sein, die den Überfliegern die Flügel stutzen. »Keine Frage, Chemnitz verfügt über ein sehr starkes Team, aber ich bin weiterhin der Überzeugung, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann und wenn wir unser Potenzial zu 100 Prozent abrufen, haben wir eine Chance«, sagt Seiferth.

Der jüngere Bruder des Bayreuther BBL-Spielers Andreas Seiferth (29) möchte einen möglichst großen Teil zum fünften Saisonsieg beitragen und muss dazu eigentlich nur die zuletzt gelieferten Leistungen bestätigen. Im Vergleich zum Wirken in Heidelberg hat er die durchschnittliche Spielzeit um sieben auf nun fast 22 Minuten (6,8 Punkte und 3,8 Rebounds) gesteigert. Headcoach Uli Naechster baut auf den physischen Stil der 107 Kilo schweren Nummer 11 und die bedankt sich für das große Vertrauen: »Ich bin mit meiner Situation sehr zufrieden. Es läuft so, wie ich mir das nach dem Abschied aus Heidelberg vorgestellt habe.« Dabei profitiert Seiferth auch vom dreierlastigen Vorgehen der Uni Baskets, denn wenn sich die Gegner auf die Distanzschützen konzentrieren, ist mehr Platz unter dem Brett und den möchte der Ex-Chemnitzer auch gegen die Niners nutzen.

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