Di., 18.12.2018

Für die Uni Baskets ist in dieser Saison viel möglich Eng, enger, ProA

In dieser ProA-Saison ist auf nichts Verlass: Gegen Karlsruhe sind die Uni Baskets und Kapitän Ivan Buntic klar unterlegen, zwei Tage später gewinnen sie in Nürnberg.

In dieser ProA-Saison ist auf nichts Verlass: Gegen Karlsruhe sind die Uni Baskets und Kapitän Ivan Buntic klar unterlegen, zwei Tage später gewinnen sie in Nürnberg. Foto: Elmar Neumann

Von Elmar Neumann

Paderborn (WB). So wie die Fußballer jedes Jahr aufs Neue von der stärksten 2. Liga aller Zeiten reden, scheint bei den Basketballern die Spannung stets ein neues Höchstmaß zu erreichen. Eng, enger, ProA – in dieser Saison ist nahezu nichts ausgeschlossen. Mittendrin in der Gemengelage zwischen Gefahren und Möglichkeiten: die Uni Baskets.

In der nicht ganz glatten Tabelle stellen die Paderborner eines der Teams, die die Hinrunde nun hinter sich haben. Nach dem 77:69 in Nürnberg stehen sechs Siegen neun Niederlagen gegenüber. Diese Zwischenbilanz, die ein Erfolgserlebnis mehr zu bieten hat als zum identischen Zeitpunkt der Vorsaison, reicht für den 13. Platz.

Damit ist die Mannschaft um ihren Kapitän Ivan Buntic zugleich Viertletzter und könnte als Abstiegskandidat betrachtet werden, wären da nicht diese extrem knappen Abstände. Paderborn hat zwei Siege mehr auf dem Konto als die den ersten Abstiegsplatz einnehmenden Baunacher und zwei weniger als der Ligafünfte Trier. »Die Teams sind unfassbar dicht zusammen. Wohl selten hat der Hinweis, dass jeder jeden schlagen kann, so gepasst wie diesmal«, sagt Naechster, nachdem er sich auch am vergangenen Doppelspieltag bestätigt sehen durfte.

Auch Spitzenreiter Chemnitz hat es jetzt zum ersten Mal erwischt

So hat es am Freitag nach 13 Siegen selbst die Niners Chemnitz erwischt. Die leisteten sich zuhause die erste Niederlage und das nicht gegen eines der höher gehandelten Teams wie Hamburg, sondern gegen die Artland Dragons, die sich in der gefürchteten Richard-Hartmann-Hölle mit 84:75 durchsetzten. Am anderen Ende der Tabelle gaben derweil die Hanauer mit dem 81:66-Erfolg gegen Trier wieder ein Lebenszeichen von sich. Die Mannschaften der Stunde heißen Hagen (7 Siege in Folge) und Karlsruhe (5 Siege in Folge), steil bergab geht es derzeit für Baunach (7 Niederlagen in Folge).

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Wir haben alle Puzzleteile, die man braucht.

Uli Naechster

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Es hat nichts mit mangelnder Zurechnungsfähigkeit zu tun, wenn man behauptet, dass die Uni Baskets statt 13. auch – an Stelle von Hagen (9/6) – Dritter sein könnten, aber mit dem Konjunktiv hält sich Naechster trotz einiger vermeidbarer Niederlagen nicht auf. Stattdessen baut er darauf, dass die Seinen aus den Fehlern lernen und hat in Nürnberg einen weiteren Fortschritt erkannt: »Als die Nürnberger auf fünf Punkte verkürzt hatten, haben die Jungs die Ruhe bewahrt, keine riskanten Pässe probiert, sondern sich foulen, an die Freiwurflinie schicken lassen und den Deckel drauf gemacht. Wir haben alle Puzzleteile, die man braucht, um erfolgreich zu sein und wenn wir die zusammensetzen, werden wir in der Rückrunde den einen oder anderen Sieg mehr holen als in der Hinrunde.« Zu den Spielen, die die Baskets nicht hätten verlieren müssen, zählt auch das Hinrundenduell mit dem nächsten Gegner Kirchheim (Freitag, 20 Uhr). Das ging mit 75:74 an die Knights.

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