Sa., 05.01.2019

Baskets wollen Baunach distanzieren und sich nach oben orientieren Das Feld von hinten aufrollen

Demetrius Ward (links) lässt sich so schnell nicht aufhalten: Paderborns Point Guard laborierte unter der Woche an einer Erkältung, seinem Einsatz im wichtigen Spiel an diesem Samstag gegen Baunach steht aber nichts im Weg.

Demetrius Ward (links) lässt sich so schnell nicht aufhalten: Paderborns Point Guard laborierte unter der Woche an einer Erkältung, seinem Einsatz im wichtigen Spiel an diesem Samstag gegen Baunach steht aber nichts im Weg. Foto: Agentur Klick

Von Timo Schäfers

Paderborn (WB). Richtungsweisendes Duell zum Jahresauftakt für die Uni Baskets: Gelingt den Paderbornern am Samstag (19.30 Uhr, Sportzentrum Maspernplatz) gegen die Baunach Young Pikes ein Erfolg, können sich die Schützlinge von Headcoach Uli Naechster nach oben orientieren.

Geht das Duell mit dem Tabellenvorletzten allerdings schief, stecken die Baskets mitten im Abstiegskampf der ProA. Vier Punkte beträgt der Paderborner Vorsprung auf die gefährliche Zone aktuell, in der sich das jüngste Team der Liga, die Young Pikes, befindet. Allerdings haben die Gäste ein Spiel weniger auf dem Konto und würden mit einem Sieg in Ostwestfalen sowie zwei weiteren Zählern im Nachholspiel gegen den FC Schalke (16. Januar) an den Baskets vorbeiziehen.

Der Trend spricht klar gegen die Gäste

Naechster ist sich dieser Ausgangslage durchaus bewusst, versucht aber, das Positive am direkten Duell zu sehen: »Meiner Meinung nach ist das Spiel eine große Chance für uns, weil wir die Möglichkeit haben, den Vorsprung nach unten zu vergrößern. Ich denke, dass unser aktueller Tabellenplatz nicht unserem Potenzial entspricht. Im Gegenteil: Wir wollen in der Rückrunde das Feld von hinten aufrollen.«

Der Trend spricht derweil klar gegen die Gäste, die seit acht Spielen auf einen Sieg warten. Der letzte Baunacher Erfolg datiert vom 3. November des vergangenen Jahres. Gegner damals: Die Uni Baskets, die sich mit 85:89 nach Verlängerung geschlagen geben mussten, nachdem Marc Nagora das Spiel zuvor mit einem Dreier in die Verlängerung geschickt hatte. Überragender Akteur war im Hinspiel Baunachs Leon Kratzer, dem 22 Punkte gelangen. Das Center-Talent wird den Paderbornern im zweiten Aufeinandertreffen allerdings nicht mehr gefährlich werden können, da er die Franken gen Frankfurt verlassen hat. Dennoch verfügt die Talentschmiede mit Adam Pechacek über einen starken Big Man. Der Tscheche wechselte in der laufenden Saison vom Erstligisten MBC zum Team von Headcoach Felix Czerny und trumpfte zuletzt mit 17 Punkten und 13 Rebounds gegen Phoenix Hagen auf. Ihm assistieren die Esten Henri Drell (12,9 Punkte) und Kristian Kullamäe (12,1 Punkte).

Naechster bezeichnet die Young Pikes als »Wundertüte«

»Adam ist ein sehr talentierter Center, aber auch sehr jung. Ich denke, dass wir unter den Körben Vorteile haben sollten«, meint ­Naechster, der die Young Pikes als »Wundertüte« bezeichnet: »Sie haben 22 Spieler auf der Liste stehen, von denen schon 20 eingesetzt wurden. Man weiß nie ganz genau, mit wem man es zu tun bekommt, weshalb der Fokus im Training auch verstärkt auf unserem Spiel lag. Für mich ist das Entscheidende, dass wir unsere Sachen gut machen. In der Offense haben wir daran gearbeitet, wie wir die ein oder andere Situation besser lesen können, um einfache Punkte zu erzielen und in der Defense muss es jedem klar sein, dass wir im Rest der Saison jetzt immer gut verteidigen müssen.«

Personell sieht es bei den Paderbornern weiterhin gut aus. Einzig Demetrius Ward hatte unter der Woche mit einer Erkältung zu kämpfen, sein Einsatz ist allerdings nicht gefährdet.

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