Fr., 01.02.2019

Paderborner gastieren in Karlsruhe Baskets wollen Revanche

Bei der klaren Hinspiel-Niederlage gegen Karlsruhe gab es für Baskets-Guard Connor Wood (rechts) kaum ein Vorbeikommen.       

Bei der klaren Hinspiel-Niederlage gegen Karlsruhe gab es für Baskets-Guard Connor Wood (rechts) kaum ein Vorbeikommen.        Foto: Elmar Neumann

Paderborn (WB/tim). Nachdem die Uni Baskets ihre größten Abstiegssorgen mit dem Sieg in Hanau beseitigt haben, geht es nun darum, ob der Basketball-Zweitligist noch einmal in das Play-off-Rennen eingreifen kann. Grundvoraussetzung dafür ist ein Sieg bei den Karlsruhe Lions am Samstag (19.30 Uhr), mit denen die Paderborner noch eine Rechnung offen haben.

»Wir werden für unsere Chance auf einen Sieg in Karlsruhe alles geben«, kündigt Baskets-Headcoach Uli Naechster an, der einen möglichen Erfolg in Baden-Württemberg – durch den die Paderborner den Rückstand auf Rang acht auf vier Zähler verkürzen würden – allerdings als »Bonus« bezeichnet: »Nach dem Hinspiel ist die Rollenverteilung klar. Wir reisen als Außenseiter an. Vor allem, wenn man sich den jüngsten Lauf der Lions anschaut.«

"

Wir werden für unsere Chance auf einen Sieg alles geben.

Uli Naechster

"

Das angesprochene Hinspiel war für die Paderborner in der Tat eines zum vergessen. Die Baskets waren beim 74:100 in der heimischen Maspernhalle nicht nur chancenlos, sondern verloren in der zweiten Halbzeit auch ihren Trainer nach dessen zweitem technischen Foul. »Das war natürlich kein gewöhnliches Spiel. Wir haben mit Karlsruhe auf jeden Fall noch eine Rechnung offen. Ich bin überzeugt, dass sie nicht noch einmal so gut treffen werden wie im Hinspiel, als sie sich nahezu keinen Fehlwurf erlaubt haben. Dann müssen wir da sein«, fordert der Headcoach.

Um den Play-off-Anwärter, der neun der vergangenen zehn Partien für sich entschieden hat, überraschen zu können, werde es laut Naechster vor allem darauf ankommen, Davonte Lacy (15,2 Punkte) und Orlando Parker (13,1 Punkte) in den Griff zu bekommen: »Wir müssen in der Defensive sehr wachsam sein und dürfen Parker in der Anfangsphase keinen offenen Wurf geben. Das haben wir auch gegen Hanau in vielen Situationen geschafft, daran müssen wir anknüpfen.«

"

Ich bin froh, dass ich dem Team helfen konnte.

Darnell Foreman

"

Ähnlich sieht es Neuzugang Darnell Foreman, der den Erfolg bei den White Wings als »großartig« bezeichnet: »Wir müssen genauso weitermachen. Ich bin froh, dass ich dem Team helfen konnte und freue mich darauf, jetzt in einen Spielrhythmus zu kommen.« Während sich Foreman in seinem Team schnell akklimatisiert hat, befindet er sich mit der Stadt noch in der Kennenlern-Phase: »Ich habe von Paderborn leider noch nicht viel gesehen. Der erste Eindruck ist aber sehr gut und ich freue mich darauf, mehr zu entdecken.«

Personell sieht es bei den Paderbornern vor dem schweren Duell im Süden der Republik gut aus. Bis auf den langzeitverletzten Grant Benzinger kann Naechster auf alle Spieler zurückgreifen. Das gilt auch für Martin Seiferth, der in Hanau mit dem Kopf auf den Boden prallte und zwischenzeitlich behandelt werden musste, allerdings keine Verletzung erlitt.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6361092?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2447933%2F2352966%2F4988682%2F