So., 03.02.2019

Uni Baskets verlieren bei den Karlsruhe Lions mit 49:67 »Niemand in Normalform«

Demetrius Ward genügen 13 Punkte, um sich bei der 49:67-Niederlage in Karlsruhe Topscorer der Uni Baskets nennen zu dürfen.

Demetrius Ward genügen 13 Punkte, um sich bei der 49:67-Niederlage in Karlsruhe Topscorer der Uni Baskets nennen zu dürfen. Foto: Neumann

Paderborn (WB/en). »Wenn uns vor diesem Spiel jemand versprochen hätte, dass Karlsruhe nur 67 Punkte macht, hätten wir das sofort unterschrieben und wären davon ausgegangen, eine sehr, sehr gute Siegchance zu haben«, sagte Uli Naechster nach dem Auftritt seiner Uni Baskets bei den Lions.

Doch wie die konjunktivische Ausdrucksweise des Paderborner Headcoaches vermuten lässt, hätte auch ein derartiges Versprechen seinem Team nicht geholfen, denn das brachte es in diesen 40 ProA-Minuten selbst gerade auf 49 Zähler und verlor so mit 49:67 (27:31).

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Es hätte wahrscheinlich schon eine anständige Leistung gereicht.

Uli Naechster

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Weniger Punkte gelangen den Uni Baskets unter Naechsters Regie nur am 7. Januar 2018 bei der 46:71-Niederlage in Nürnberg, genauso wenig am 7. März 2015 bei der 49:69-Heimniederlage gegen Würzburg. »Das war ein Spiel, in dem sich beide Mannschaften in der Offensive sehr schwer getan haben. Uns ist es leider nie gelungen, die richtige Spannung aufzubauen, um dieses Spiel zu gewinnen. Wir haben eine Chance verpasst, denn es hätte wahrscheinlich schon eine anständige Leistung gereicht, um die ebenfalls nicht glänzenden Karlsruher zu besiegen«, sagt der Cheftrainer.

Bis zum 33:36 in der 23. Minute bleiben die Baskets dran

Von anständig waren die Gäste allerdings viel zu weit entfernt. Stattdessen räumte Naechster ein: »Es hat leider niemand seine Normalform erreicht.« Die Gastgeber, die nun zehn ihrer vergangenen elf Partien gewonnen haben, zeigten lange kaum mehr und waren nach einem Dreier von Demetrius Ward beim Stand von 36:33 (23.) für die Lions selbst zu Beginn des dritten Viertels noch in Wurfweite. Dann aber folgte ein 15:0-Run der Karlsruher (51:33/30.) und damit waren alle Fragen beantwortet. Mit einer Wurfquote von 17 von 63 aus dem Feld (27 Prozent) und 7 von 34 aus der Dreierdistanz (21 Prozent) kamen die Uni Baskets nie für eine Aufholjagd in Frage. »Man muss anerkennen, dass es Karlsruhe in der zweiten Halbzeit geschafft hat, die Hebel an den richtigen Stellen anzusetzen. Das waren die Defensivarbeit und die Rebounds«, sagte Naechster.

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Ich möchte gegen Trier eine ganz klare Reaktion sehen.

Uli Naechster

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Der tat sich doch eher schwer, einen triftigen Grund für den offensiven Offenbarungseid auszumachen, aber umso leichter, seine Erwartungen an die folgende Aufgabe, das Heimspiel gegen die Gladiators Trier, zu formulieren: »Wir können diese Leistung nicht schlucken und einfach so weitermachen. Ich möchte gegen Trier eine ganz klare Reaktion meiner Mannschaft sehen. Wenn es etwas Positives gibt, dann die Gewissheit, dass wir wohl nicht zweimal hintereinander so wenig Punkte werden erzielen können.«

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