Sa., 09.02.2019

2. Basketball-Bundesliga: Nachverpflichtung hat sich gut eingefunden Foreman will Verantwortung

Voller Fokus auf den Erfolg: Baskets-Nachverpflichtung Darnell Foreman hat in seinen ersten beiden Spielen einen guten Eindruck hinterlassen, will aber noch besser werden.

Voller Fokus auf den Erfolg: Baskets-Nachverpflichtung Darnell Foreman hat in seinen ersten beiden Spielen einen guten Eindruck hinterlassen, will aber noch besser werden. Foto: Ulrich Petzold

Von Timo Schäfers

Paderborn (WB). Der Start in Hanau war mit zehn Punkten und fünf Assists vielversprechend, in Karlsruhe hat er sich – genau wie der Rest der Mannschaft – schwer getan. Nun will Darnell Foreman gegen die Gladiators Trier am Samstag (19.30 Uhr, Maspernhalle) eine Reaktion zeigen. Eins ist klar: Die Verantwortung scheut der Spielmacher nicht.

»Darnell ist jemand, der das Wort übernimmt und auch im Kreis etwas sagt. So hat er schnell an Akzeptanz gewonnen, was nicht immer ganz leicht ist, wenn man neu in eine funktionierende Mannschaft kommt. Natürlich haben sich die Strukturen in unserem Gefüge ein wenig verändert, aber auf eine positive Art und Weise«, lobt Baskets-Headcoach Uli Naechster, der aber nicht nur menschlich, sondern auch sportlich von Foreman überzeugt ist: »Auch wenn es gegen Karlsruhe für ihn schwierig war, hat er sich bemüht und vor allem in der Defensive gute Aktionen gehabt. Ich bin davon überzeugt, dass er eine gute Verpflichtung ist. Vor allem, weil sich auch im Training immer mehr abzeichnet, dass Darnell sich nicht vor Verantwortung drückt und in engen Situationen den Ball haben will.«

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Ich gebe immer 150 Prozent.

Darnell Foreman

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Dass Foreman auf Anhieb Leistung zeigt, ist bei weitem keine Selbstverständlichkeit. Schließlich war der 23-Jährige nach dem Abschluss seines Colleges Anfang des vergangenen Jahres ohne Team und dementsprechend ohne Spielpraxis. »Das war kein großes Problem für mich. Ich habe mich fit gehalten, viel trainiert und auch einige Spiele absolviert«, berichtet Foreman, der sich bei seiner College-Mannschaft, den Penn Quakers, in die Geschichtsbücher eingetragen hat, indem er diese im vergangenen Jahr erstmals seit 2007 zum Sieg in der Ivy League führte. »Ich wusste, dass das meine letzte Chance war, meinem College etwas zurückzugeben«, erklärt Foreman, der sich auch von einer Stressfraktur im Fuß nicht aufhalten ließ, nicht mehr trainieren konnte, aber in den Spielen trotzdem zur Höchstform auflief. »Ich gebe immer 150 Prozent, will meine Erfahrungen weitergeben und das Team so besser machen«, erklärt Foreman, dessen ersten Eindrücke von der ProA positiv sind: »Das ist eine sehr starke Liga mit tollen Fans. Unsere Mannschaft hat sehr viel Talent. Ich will mithelfen, dass wir noch einige Siege feiern.«

Gegen Trier werden die Paderborner einen gut aufgelegten Foreman brauchen, denn die Gladiatoren reisen nicht nur mit jeder Menge individueller Qualität an die Pader, sondern werden auch von einem Fanbus begleitet.

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