Fr., 01.03.2019

ProA: 71:83-Niederlage gegen Hagen Uni Baskets müssen weiter zittern

Darnell Foreman und die Uni Baskets Paderborn unterlagen gegen Phoenix Hagen mit 71:83.

Darnell Foreman und die Uni Baskets Paderborn unterlagen gegen Phoenix Hagen mit 71:83. Foto: Agentur Klick

Paderborn (WB/pk). Zweitligist Uni Baskets Paderborn muss weiter um Klassenerhalt zittern. Nach der 82:83-Hinspielniederlage gegen Phoenix Hagen verloren die Paderborner am Freitagabend auch das Rückspiel mit 71:83 (41:37) und haben eine weitere Saison in der ProA fünf Spieltage vor Saisonende noch längst nicht sicher.

Demetrius Ward, Matt Klinewski, Luca Kahl, Martin Seiferth und Darnell Foreman: So lautete die Starting Five, die Baskets-Headcoach Uli Naechster für das Westfalenderby ins Rennen schickte. Die Gastgeber erwischten vor 1612 Zuschauern im wieder einmal gut besuchten Sportzentrum Maspernplatz einen guten Start, Forman traf gleich einen Dreier. Die Gäste brauchten mehr als zweieinhalb Minuten für ihren ersten Korb und lagen nach fünf Minuten durch einen Dreier von Dominik Spohr zum ersten Mal vorne (8:7).

Klinewski konterte (10:8) prompt. Danach glich Hagen zwar aus, doch dann zogen die Paderborner mit einem 9:0-Lauf auf 19:11 davon (9.). Phoenix verkürzte seinerseits durch sieben Punkte in Folge auf 19:18, bevor Marc Nagora aus der Distanz den Schlusstrich unter die ersten sehr unterhaltsamen zehn Minuten zog (22:18).

Baskets hielten die Führung bis zur 16. Minute

Im zweiten Viertel drückte der erst vor wenigen Wochen verpflichtete Foreman dem Baskets-Spiel weiter seinen Stempel auf und war für die ersten fünf Paderborner Punkte alleine verantwortlich (27:23, 13.). Auch Klinewski gab sich treffsicher, Kahl dagegen setzte seine ersten drei Versuche allesamt daneben. Die Baskets hielten die Führung bis zur 16. Minute, als Hagen dann mit 33:31 in Front ging, nahm Naechster seine erste Auszeit.Und die fruchtete. Nach 31:35-Rückstand schaffte Kahl mit seinen ersten Punkten wieder die Führung (36:35, 18.). Aber es sollte noch besser kommen, Klinewski und Foreman erhöhten auf 41:35. Hagen verkürzte schließlich zum 41:37-Pausenstand.

Zum Seitenwechsel war also alles offen und auch danach ging es hin und her. Hier die Stationen aus dem dritten Durchgang, die die Spannung verdeutlichen: 41:39, 43:39, 44:45, 46:45, 46:47, 48:47, 48:50, 50:50, 50:52, 53:52, 53:54, 56:54, 56:55, 57:55. Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen, vor dem finalen Viertel blieb es eng.

Die Entscheidung fiel zu Beginn des Schlussabschnitts. Nach dem 59:57 blieben die Gastgeber mehrere Minuten ohne Korb, Hagen machte zwölf Punkte am Stück zum 59:69 (35.). Davon erholten sich Naechsters Schützlinge nicht mehr.

Schon am Sonntag geht es für die Uni Baskets mit dem Auswärtsspiel bei den Tigers Tübingen weiter. Anwurf ist um 17.30 Uhr.

 

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