Sa., 09.03.2019

Uni Baskets unterliegen Aufstiegskandidat Heidelberg mit 101:107 Wenn 101 Punkte nicht reichen

Connor Wood (rechts, im Duell mit Eric Palm) ist am Samstagabend mit 23 Punkten einer der Paderborner Topscorer. Letztlich müssen sich die Uni Baskets dem Tabellenzweiten aus Heidelberg aber mit 101:107 geschlagen geben.

Connor Wood (rechts, im Duell mit Eric Palm) ist am Samstagabend mit 23 Punkten einer der Paderborner Topscorer. Letztlich müssen sich die Uni Baskets dem Tabellenzweiten aus Heidelberg aber mit 101:107 geschlagen geben. Foto: Elmar Neumann

Von Elmar Neumann

Paderborn (WB). Die Offensive der Uni Baskets funktioniert am Samstagabend im Heimspiel gegen den Aufstiegskandidaten MLP Academics Heidelberg nach dürftigem Auftakt wieder sehr gut, doch da die Defensive dem Tabellenzweiten zu viele Zähler gönnt, setzt dieser sich im Sportzentrum Maspernplatz mit 107:101 (57:48) durch.

»Wenn man in eigener Halle mehr als 100 Punkte erzielt, muss das eigentlich für einen Sieg reichen. Aber wenn man auf die andere Seite der Anzeigetafel guckt, sieht man, was unser größtes Problem ist«, sagte Kapitän Ivan Buntic. Problematisch gestaltete sich vor allem die Anfangsphase, in der die Gastgeber dem Gegner eine 20:7-Führung ermöglichten (7.). Doch angefeuert von den abermals play-off-reifen 1730 Fans, Bestwert in dieser Saison, arbeiteten sich die Uni Baskets mit leichter Verspätung in das Spiel und verkürzten den Rückstand noch in der ersten Hälfte zwischenzeitlich bis auf einen Punkt (36:37/15.). Zum Seitenwechsel betrug das Defizit zwar wieder neun Punkte, doch es sollte eine höchst unterhaltsame zweite Halbzeit folgen.

Nur eine wilde Theorie steht zwischen den Baskets und dem ProA-Verbleib

Vor allem Connor Wood und Martin Seiferth, am Ende mit jeweils 23 Punkten die Paderborner Topscorer gingen im Duell mit den hoch gehandelten Heidelbergern voran, in Führung gingen die Hausherren allerdings nie. Beim Stand von 66:66 (26.) bot sich Matt Klinewski bei einem Bonusfreiwurf die beste Chance dazu, doch diese Möglichkeit blieb ungenutzt – wie zu viele von der Linie. Während Shyron Ely & Co. 27 ihrer 31 Freiwürfe (87 Prozent) verwandelten, brachten sich die Baskets mit 13 Fahrkarten (25/38, 66 Prozent) um eine wesentlich größere Siegchance. Als es in die Crunchtime ging, behielten die Gäste aber auch bei extrem schwierigen Versuchen aus dem Feld die Nerven und brachten den Vorsprung abgezockt ins Ziel.

Trotz der fünften Niederlage sind die Uni Baskets dem ProA-Verbleib aber wieder einen Schritt näher, denn die White Wings Hanau verloren ihrerseits zuhause mit 58:67 gegen Kirchheim und können Paderborn nun nur noch überholen, wenn sie selbst die abschließenden drei Spiele gewinnen und die Baskets in Chemnitz, zuhause gegen Nürnberg und beim FC Schalke verlieren. Das ist nicht mehr als wilde Theorie.

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