Sa., 23.03.2019

Uni Baskets verlieren gegen Nürnberg vor 2147 Fans mit 72:86 Niederlage vor Rekordkulisse

Paderborns Guard Demetrius Ward im Duell mit dem Nürnberger Topscorer Ishmail Wainright (22 Punkte). Die Baskets müssen sich den Falcons im letzten Heimspiel dieser Saison mit 72:86 (29:42) geschlagen geben.

Paderborns Guard Demetrius Ward im Duell mit dem Nürnberger Topscorer Ishmail Wainright (22 Punkte). Die Baskets müssen sich den Falcons im letzten Heimspiel dieser Saison mit 72:86 (29:42) geschlagen geben. Foto: Elmar Neumann

Paderborn (WB/en). Auch die Rekordkulisse von 2147 Zuschauern konnte die Uni Baskets in ihrem letzten Heimspiel dieser Saison nicht siegbringend beflügeln. Sie verabschiedeten sich am Samstagabend mit einer 72:86 (29:42)-Niederlage gegen die Nürnberg Falcons bis zur Spielzeit 2019/2020 von ihren eigenen Fans.

Für die Gastgeber war es am vorletzten Hauptrunden-Spieltag die siebte Niederlage in Serie, für die Gäste der neunte Sieg in Folge. Während die auf Position 14 rangierenden Baskets trotzdem aller Abstiegssorgen ledig sind, befinden sich die Falcons als Vierter auf dem besten Weg zum Heimreicht in der ersten Play-off-Runde.

Nürnbergs Ishmail »Ish« Wainright in Hälfte eins nicht zu stoppen

In diesem Duell der tabellarischen Gegensätze ließen die formstarken Franken eigentlich zu keinem Zeitpunkt einen Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen. In der ersten Hälfte fanden die Hausherren vor allem gegen Ishmail »Ish« Wainright nie ein Mittel. Der ultraathletische Forward erzielte in diesen ersten 20 Minuten 18 seiner insgesamt 22 Punkte und brachte lediglich einen seiner Versuche aus dem Feld nicht im Korb unter (8/9). Insbesondere deshalb lagen die Baskets, die auf Kapitän Ivan Buntic (Gehirnerschütterung) verzichten mussten, zur Pause mit 13 Zählern zurück.

Nach der Pause dominiert der Ex-Paderborner Robert Oehle

Nach Wiederbeginn arbeiteten sie sich noch einmal auf vier Punkte heran (41:45/25.) und hatten auch beim (58:64/34.) noch Sichtkontakt. Aber die Falken blieben stets der Herr des Geschehens und hatten in der zweiten Halbzeit im Ex-Paderborner Robert Oehle, der all seine 14 Zähler nach Wiederbeginn sammelte, ihren auffälligsten Akteur. Der Center war es auch, der mit einem krachenden Dunking den Nürnberger Deckel auf dieses Spiel machte. Grund zur Freude hatte danach allein noch Piet Kahl (19), der mit einem verwandelten Freiwurf zum 72:86-Endstand den ersten ProA-Punkt seiner noch sehr jungen Laufbahn erzielte. Sein älterer Bruder Luca (21) erkannte den souveränen Sieg der Gäste neidlos an: »Man hat gesehen, warum diese Mannschaft jetzt neun Mal in Folge gewonnen hat. Da ist schon sehr viel Qualität vorhanden. Wenn wir mal dran waren, haben wir uns zu viele leichte Fehler geleistet und das kannst du dir gegen so eine Mannschaft nicht erlauben.«

 

 

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