So., 24.03.2019

Headcoach der Uni Baskets räumt nach der Saison den Platz auf der Bank Naechster sucht seinen Nachfolger

Das Heimspiel gegen die Nürnberg Falcons war das vorletzte Spiel, das Uli Naechster als Headcoach auf der Bank der Uni Baskets verbracht hat. Er wird bei den Baskets den neuen Posten eines Vereinsmanagers übernehmen, aber weiterhin als Sportdirektor tätig sein.

Das Heimspiel gegen die Nürnberg Falcons war das vorletzte Spiel, das Uli Naechster als Headcoach auf der Bank der Uni Baskets verbracht hat. Er wird bei den Baskets den neuen Posten eines Vereinsmanagers übernehmen, aber weiterhin als Sportdirektor tätig sein. Foto: Elmar Neumann

Von Elmar Neumann

Paderborn (WB). Nach zwei Jahren als Co-Trainer und fünf Jahren als Headcoach der Uni Baskets wird Uli Naechster in der kommenden Saison nicht mehr auf der Bank des Zweitligisten sitzen. Das gab der 35-Jährige am Samstagabend im Anschluss an die 72:86-Niederlage gegen Nürnberg auf Nachfrage bekannt.

Bis Mitte Februar deutete alles daran hin, dass Naechster in seiner Doppelfunktion als Cheftrainer und Sportdirektor in eine sechste Spielzeit gehen würde. »Wir hatten schon länger darüber gesprochen, dass ich weitermache und waren uns im Prinzip auch schon einig«, sagt der Noch-Coach. Doch nun kommt nicht alles, aber vieles anders.

Der 35-Jährige bleibt Sportdirektor und wird Vereinsmanager

Die verdiente Niederlage gegen den Tabellenvierten war das letzte Heimspiel mit dem seit 2013 gewohnten Headcoach in der Verantwortung. Am kommenden Samstag, 30. März (19.30 Uhr), folgt in Oberhausen noch das abschließende Spiel gegen den FC Schalke 04 und dann dauert es nicht mehr lange, bis der BVB-Fan Mitte April eine neue Rolle übernimmt, die er selbst unter dem Titel »Vereinsmanager« zusammenfasst. Naechster bleibt Sportdirektor der GmbH des Zweitligisten, soll aber vor allem im eingetragenen Verein der Mann werden, »bei dem alle Fäden zusammenlaufen«. Ein Posten, den es so bislang nicht gegeben hat. Die Baskets hatten einen Verwaltungsjob für die Geschäftsstelle ausgeschrieben, der auf Naechsters Initiativbewerbung hin nun ein wesentlich größer gefasstes Aufgabenprofil erhalten hat: »Ich bin nicht amtsmüde, aber ich habe mir gedacht, dass es vielleicht Zeit für eine neue Herausforderung sein könnte und dass es eine große Chance für den Verein sein kann, wenn die Strukturen hier etwas aufgebrochen werden.«

Mit einem Sieg gegen Schalke vom Trainerposten verabschieden

Die Mannschaft setzte der Headcoach im Anschluss an das Nürnberg-Spiel in Kenntnis. Naechster machte keinen Hehl daraus, dass bei ihm auch die eine oder andere Träne geflossen sei. Sobald die Tränen getrocknet sind und die Saison beendet ist, treibt der Sportdirektor die Suche nach einem Nachfolger des Trainers mit Nachdruck voran: »Das Finden eines neuen Trainers genießt natürlich eine sehr hohe Priorität. Anschließend geht es dann darum, mit dem neuen Mann das Team für die kommende Saison zusammenzustellen, aber vorher möchte ich mich unbedingt noch mit einem Sieg gegen Schalke von meinem Posten verabschieden!«

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