Mi., 24.04.2019

Der Aufbauspieler verlängert seinen Vertrag bei den Uni Baskets Mixich macht den Anfang

Aufbauspieler Daniel Mixich (hier im Duell mit Hamburgs Achmadschah Zazai) hat seinen Vertrag bei den Uni Baskets um ein Jahr verlängert.

Aufbauspieler Daniel Mixich (hier im Duell mit Hamburgs Achmadschah Zazai) hat seinen Vertrag bei den Uni Baskets um ein Jahr verlängert. Foto: Elmar Neumann

Von Elmar Neumann

Paderborn (WB). Die Uni Baskets Paderborn haben den ersten Akteur für die ProA-Spielzeit 2019/2020 unter Vertrag. Daniel Mixich hat sich für eine zweite Saison im Trikot des Zweitligisten entschieden und musste vor seiner Unterschrift nicht lange überlegen.

»Ich fühle mich hier sehr wohl. Paderborn ist ein toller und begeisterungsfähiger Basketballstandort. Jeder gibt alles für den Verein – das hat mich wirklich beeindruckt. Ich kann es kaum erwarten, dass es wieder losgeht und sich die Maspernhölle füllt«, sagt der 21-Jährige.

Der Guard bleibt, weil er gerne bleiben möchte, aber natürlich auch, weil der neue Headcoach Steven Esterkamp ihn gerne behalten wollte: »Die Vertragsverlängerung ist ein wichtiges Signal. Daniel hat bewiesen, dass er auf hohem Niveau spielen kann. Ich bin überzeugt, dass er sich weiter steigern und zu einer noch wichtigeren Stütze entwickeln wird.« Mix­ich war im vergangenen Sommer nach vier Jahren in Diensten der Niners Chemnitz nach Paderborn gewechselt und hat es in seiner ersten Saison für den Ex-Erstligisten in durchschnittlich 19 Minuten Spielzeit auf 6,2 Punkte und 2,1 Assists gebracht. Sportdirektor Uli Naechster attestiert dem Playmaker »noch erhebliches Entwicklungspotenzial«. Geschäftsführer Dominik Meyer schätzt am Mann mit der Nummer 6 auch die Tatsache, dass »er auf und neben dem Feld ein absolutes Vorbild ist«.

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Daniels Vertragsverlängerung ist ein wichtiges Signal.

Headcoach Steven Esterkamp

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Mixich macht den Anfang und weitere Zusagen dürften in den nächsten Tagen folgen. So scheint die Vertragsverlängerung von Center und Kapitän Ivan Buntic nur noch Formsache zu sein. Der 27-Jährige ginge in Paderborn dann in seine sechste Saison. »Mit Ivan sind wir schon sehr weit«, deutet Meyer ein in Kürze anstehendes Ja an. Auch bei Demetrius Ward, der nicht als Wandervogel bekannt ist, stehen die Chancen auf einen Verbleib eher gut als schlecht. »Es ist insgesamt so, dass bemerkenswert viele Spieler signalisiert haben, dass sie gerne bleiben möchten«, sagt Meyer, der zusammen mit Esterkamp und Naechster am neuen Kader bastelt. Keine weitere Zusammenarbeit wird es – trotz einiger sportlich respektabler Auftritte – mit dem nachverpflichteten Darnell Foreman geben. Distanzwurfexperte Connor Wood hätten die Baskets gerne weiter in ihren Reihen, doch dieser dürfte sich mit seinen Leistungen für höhere und lukrativere Aufgaben empfohlen haben. Nicht ohne Grund hat der Kanadier schon kurz nach seinem letzten Einsatz für Paderborn in der zweiten französischen Liga angeheuert und auch dort überzeugt. In den ersten drei Spielen für den ProB-Vierzehnten Quimper UJAP verbuchte der 25-Jährige im Durchschnitt 12,3 Zähler (7/12 Dreier) in knapp 25 Minuten.

Baskets könnten von Benzingers Knieverletzung profitieren

Sogar bei 14,7 Punkten pro Partie lag Grant Benzinger, ehe er sich Mitte Januar im Heimspiel gegen die Hamburg Towers einen Kreuzbandriss zuzog und die anschließenden elf Partien nur noch als Zuschauer verfolgen konnte. In den 19 Auftritten zuvor hat der 23-Jährige aber dermaßen ausgeprägte Leader- und Scorerqualitäten unter Beweis gestellt, dass die Baskets-Verantwortlichen auch die schwere Knieverletzung nicht davon abhält, mit Benzinger über einen neuen Vertrag zu sprechen. »Wir müssen natürlich genau beobachten, wie sich der Heilungsverlauf gestaltet, aber es wäre schon sehr schön, wenn wir ihn noch ein weiteres Jahr bei uns behalten könnten. Jeder hat gesehen, was Grant drauf hat, wenn er fit und voll im Saft ist«, sagt Meyer. Wäre er fit geblieben, das weiß der Geschäftsführer, hätte der Tabellen-Dreizehnte dieser ProA-Saison wohl keine Möglichkeit, Benzinger zu überzeugen: »So bitter das für Grant war – es hat unsere Chancen sicherlich erhöht. Wenn er die komplette Saison auf dem Niveau weitergespielt hätte, wären bestimmt viele Vereine auf ihn zugekommen. Dann würden wir wahrscheinlich gar nicht erst verhandeln.« Meyer sagt aber auch: »Die Verletzung ist das Eine, die Art und Weise, wie wir uns hier um ihn kümmern, ist das Andere. Grant hätte auch sofort nach Hause fliegen und sich dort behandeln lassen können. Aber er ist geblieben, weil ihm klar ist, dass er bei uns in besten Händen ist. Ich hoffe und denke, dass er das zu schätzen weiß und das bei seiner Entscheidungsfindung eine Rolle spielt.«

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