Mi., 15.05.2019

Pointguard Demetrius Ward bleibt den Baskets treu Eine einfache Entscheidung

Demetrius Ward (links) bleibt Paderborner und möchte die Uni Baskets in seiner zweiten Saison in die Play-offs führen.

Demetrius Ward (links) bleibt Paderborner und möchte die Uni Baskets in seiner zweiten Saison in die Play-offs führen. Foto: Elmar Neumann

Paderborn (WB/en). Daniel Mixich, Ivan Buntic, Grant Benzinger und nun Demetrius Ward: Die Verantwortlichen der Uni Baskets haben sich mit dem vierten Leistungsträger der vergangenen ProA-Saison auf eine Vertragsverlängerung geeinigt. Für den 1,88-Meter-Mann war es eine einfache Entscheidung.

Im Sommer 2018 vom damaligen ProB-Ligisten MTV Herzöge Wolfenbüttel nach Paderborn gewechselt, übernahm der 28-jährige auf der Guard-Position direkt Verantwortung als Führungsspieler. In im Schnitt 27 Minuten Spielzeit brachte es Ward, der in diesem Jahr einen deutschen Pass erhalten könnte, auf 9,1 Punkte und 5,6 Assists pro Partie. Paderborns neuer Headcoach Steven Esterkamp kennt den Spielmacher noch aus seinem ersten Trainerjahr in Wolfenbüttel. In der Saison 2017/2018 erreichten die beiden mit den Herzögen als Hauptrundensechste die Play-offs, wo sie erst im Viertelfinale mit 1:2 am späteren Aufsteiger Schalke 04 scheiterten. Mit 17,3 Punkten war Ward in jenem Jahr der Topscorer in Esterkamps Team: »Ich freue mich wirklich, wieder mit Demetrius zusammenzuarbeiten. Er hat in der vergangenen Saison bewiesen, dass er in der Lage ist, in der ProA zu bestehen. In der nächsten Saison wird er einer unserer Spielmacher sein. Demetrius ist ein kluger Spieler, der es versteht, gute Wurfpositionen für seine Teamkollegen zu schaffen.«

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Demetrius ist ein kluger Spieler.

Steven Esterkamp

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Aus Sicht von Geschäftsführer Dominik Meyer hat die gemeinsame Vergangenheit bei der Entscheidungsfindung eine große Rolle gespielt: »Demetrius und Steven Esterkamp kennen und schätzen sich seit ihrer Zeit in Wolfenbüttel sehr. Die ganze Konstellation passt gut und bietet einiges an Potenzial.«

Ward selbst freut sich nach sechs Jahren in Wolfenbüttel auf sein zweites Jahr in Paderborn: »In meiner ersten Saison für Paderborn habe ich mich auf und neben dem Platz sehr wohl gefühlt. Das ganze Umfeld ist absolut zuverlässig und professionell. Meinen Anspruch an mich selbst kann ich ganz klar formulieren: Ich will besten Basketball abliefern und mit dem Team die Play-offs erreichen. Darüber hinaus ist Steven in meinen Augen eine wirklich gute Wahl als neuer Headcoach – das hat mir die Entscheidung zur Vertragsverlängerung auf jeden Fall leicht gemacht.«

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Wir setzen auf Kontinuität.

Dominik Meyer

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Ein Quartett haben die Baskets damit bereits an sich gebunden. Laut Meyer werden aber noch weitere Vertragsverlängerungen folgen: »Es ist möglich, dass wir bis zu sieben Spieler aus der vergangenen Saison behalten. Wir setzen auf Kontinuität.«

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