Di., 04.06.2019

Zweitligist verpflichtet den Schwelmer Kapitän Thomas Reuter Im zweiten Anlauf

Thomas Reuter, hier noch im Trikot des Drittligisten Schwelm, geht in der kommenden ProA-Saison für die Uni Baskets Paderborn auf Korbjagd.

Thomas Reuter, hier noch im Trikot des Drittligisten Schwelm, geht in der kommenden ProA-Saison für die Uni Baskets Paderborn auf Korbjagd.

Paderborn (WB/en). Nach fünf Vertragsverlängerungen haben die Uni Baskets jetzt den ersten externen Neuzugang verpflichtet. Thomas Reuter wechselt vom Drittligisten Schwelm zum Zweitligisten Paderborn.

 Kapitän Ivan Buntic, Grant Benzinger, Demetrius Ward, Daniel Mixich und Martin Seiferth bleiben den Baskets treu, der 27-jährige Forward geht erstmals für den Tabellen-13. der vergangenen Saison auf Korbjagd. Neu auf dem Schirm der Verantwortlichen ist er allerdings nicht. »Wir war vor zwei Jahren schon mal in Kontakt mit Thomas. Damals hat Phillip Daubner dann aber seinen Vertrag verlängert und damit war das Thema für uns durch«, sagt Geschäftsführer Dominik Meyer. In den Planungen für die Spielzeit 2019/2020 war nun eigentlich kein Spot für einen neuen deutschen Dreier oder Vierer vorgesehen, aber dann meldete sich Reuter erneut bei Sportdirektor Uli Naechster und brachte die Baskets zu einem Umdenken.

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Wir waren vor zwei Jahren schon mal in Kontakt mit Thomas.

Dominik Meyer

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Der 1,98 Meter große und 100 Kilogramm schwere Modellathlet kommt mit einer Empfehlung von 10,3 Punkten pro Partie. Reuter begann mit dem Basketball bei seinem Heimatverein TuS Breckerfeld. In der Jugend wurde er mehrfach in die U16- und U18-Auswahlteams der deutschen Nationalmannschaft berufen. 2010 startete er seine Profikarriere bei Brandt Hagen. Es folgten Stationen bei BBV Hagen, Phoenix Hagen und BSV Wulfen, ehe Reuter sich ab 2012 für zwei Jahre an der Eastern Washington University in den USA zusätzlichen Feinschliff für sein Spiel holte. Nach seiner Rückkehr in sein Heimatland spielte er von 2014 bis 2017 für die Iserlohn Kangaroos in der ProB, zur Saison 2017/18 wechselte er zum ProB-Aufsteiger EN Baskets Schwelm. Mit seiner Vielseitigkeit im Angriff und auch in der Verteidigung avancierte er dort direkt zum Mannschaftskapitän.

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Thomas ist ein echter Gewinn für unser Team.

Uli Naechster

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 Für Paderborns Headcoach Steven Esterkamp, der gerade in den USA Gespräche mit potenziellen weiteren Neuzugängen führt, ergänzt Reuter den bisherigen Kader optimal: »Ich habe Thomas in der vergangenen ProB-Saison in Schwelm spielen sehen und es hat mir sehr gut gefallen, wie er sich auf dem Parkett verhalten hat. Er spielt immer mit hohem Einsatz und legt unter beiden Körben einen beeindruckenden Kampfgeist an den Tag. Thomas ist ein spielstarker, guter Schütze, der darüber hinaus noch viel mehr zu einem erfolgreichen Teamplay beiträgt: Ich bin überzeugt, dass er auch als Leader vorangehen kann und seine Teamkollegen besser macht.«

Reuter, der an der Eastern Washington mit seinem Wieder-Teamkollegen Martin Seiferth zusammengespielt hat, wird auch von Sportdirektor Naechster mit offenen Armen empfangen: »Thomas ist ein echter Gewinn für unser Team. Er bringt viel Erfahrung aus der ProB mit und gibt uns eine zusätzliche Flexibilität, da er auf beiden Forward-Positionen stark spielen kann.«

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Ich bin voller Vorfreude auf die neue Aufgabe in Paderborn.

Thomas Reuter

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Der Neuzugang selbst fiebert dem Saisonstart hochmotiviert entgegen: »Ich bin voller Vorfreude auf die neue Aufgabe in Paderborn, besonders auf die Zusammenarbeit mit Coach Steven Esterkamp und dem ambitionierten Team, das die Verantwortlichen gerade zusammenstellen. Wir wollen attraktiven Basketball spielen, von Beginn an positive Energie verbreiten und den Fans im Jubiläumsjahr eine tolle Saison bieten.«

Marc Nagora verlässt die Baskets – Luca Kahl soll bleiben

Spätestens mit dieser Verpflichtung ist klar, dass es für die Baskets und Marc Nagora keine gemeinsame Zukunft gibt. »Wir sind Marc sehr dankbar für das Geleistete, haben mit ihm aber keinerlei Verhandlungen geführt«, sagt Meyer.  Anders verhält es sich mit Luca Kahl. Da laufen die Gespräche und der Geschäftsführer hofft, »dass wir zueinander finden«.

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