Mi., 17.07.2019

Kendale McCullum wird der neue Point Guard der Uni Baskets Wunschkandidat hat »richtig Bock«

Der neue Point Guard der Uni Baskets Paderborn: Der Amerikaner Kendale McCullum kommt vom Lewis College in Romeoville/Illinois.

Der neue Point Guard der Uni Baskets Paderborn: Der Amerikaner Kendale McCullum kommt vom Lewis College in Romeoville/Illinois. Foto: Lewis University/USA

Paderborn (WB/en). Dreieinhalb Wochen vor dem Trainingsauftakt am Samstag, 10. August, haben die Uni Baskets Paderborn eine ganz entscheidende Position in ihrem ProA-Kader besetzt: Mit dem US-Amerikaner Kendale McCullum ist der neue Playmaker gefunden. Der 23-Jährige kommt vom Lewis College in Romeoville/Illinois.

Der nach Thomas Reuter (EN Baskets Schwelm) und Ryan Logan (SC Rist Wedel) dritte externe Neuzugang stammt aus Elgin in der Nähe Chicagos. Bereits an der Larkin Highschool machte er mit glänzenden Leistungen auf sich aufmerksam. Es folgten drei Jahre mit stetig steigenden Stats für die Rangers an der University of Wisconsin-Parkside. Lohn waren die Nominierung fürs First Team und Defense Team der All-Great Lake Valley Conference, die Berufung ins All-Tournament Team 2016 und die Auszeichnung als Defense Player of the Year. Eine Bestrafung seiner Uni aufgrund von Verstößen gegen die NCAA-Regularien hatte zur Folge, dass McCullum eine einjährige Pause einlegen musste, ehe sich seine Erfolgsgeschichte an der Lewis University fortsetzte. Der 75 Kilo schwere und 1,85 Meter große Spielmacher überzeugte im Trikot der Flyers mit 16,4 Punkten als bester Werfer seines Teams, sammelte 5,5 Rebounds und legte 6,3 Assists auf. Dank dieser starken Statistiken wurde er im März auch in das All-America Team der National Association of Basketball Coaches NABC (Division II) gewählt.

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Kendale ist ein schneller, variabler Point Guard.

Steven Esterkamp

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Für Headcoach Steven Esterkamp war Kendale McCullum, nachdem er sich mit ihm persönlich in den USA getroffen und ihn auch vor Ort spielen gesehen hatte, der absolute Wunschkandidat: »Kendale ist ein schneller, variabler Point Guard. Er ist sehr gut darin, offene Wurfpositionen für seine Teamkollegen zu schaffen. Mit den für sein junges Alter überzeugenden Fähigkeiten im Angriff und auch in der Verteidigung passt er perfekt ins Team. Ich bin begeistert vom Engagement und der Zielstrebigkeit, mit der er als Rookie den anspruchsvollen Schritt nach Europa angeht.« Der US-Boy werde das Paderborner Spiel »definitiv nach vorn bringen«.

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Ich freue mich auf Deutschland, auf Paderborn, auf die Fans.

Kendale McCullum

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McCullums Vorfreude auf den nächsten Karriereschritt, die erste Profistation, könnte kaum größer sein: »Ich bin aufgeregt und habe schon einige vielversprechende Dinge über die Uni Baskets und meine Mitspieler gehört. Es sieht so aus, als hätten wir ein paar wirklich gute Talente dabei, die der Mannschaft eine aussichtsreiche Qualität geben. Ich freue mich auf Deutschland, auf Paderborn, die Fans und die Stimmung in der Halle. Ich habe richtig Bock darauf, diese Reise mit meinen Teamkollegen zu beginnen.« Geschäftsführer Dominik Meyer ist überzeugt, dass McCullum einschlagen wird: »Wir haben uns mit der Besetzung dieser Schlüsselposition bewusst länger Zeit gelassen. Durch die sehr guten Verbindungen zum US-College-Basketball über unseren Coach haben wir nun mit ihm den richtigen Mann für unser Team gefunden.«

Verhandlungen mit Luca Kahl »sind eingeschlafen«

Kendale McCullum, Ryan Logan, Thomas Reuter sind neu. Ivan Buntic, Grant Benzinger, Martin Seiferth, Demetrius Ward und Daniel Mixich haben ihren Vertrag verlängert. Auf der ProA-Seite wird im Baskets-Kader 2019/2020 auch das Brüderpaar Luca und Piet Kahl aufgeführt. Doch während Letztgenannter vorerst wegen einer Knieverletzung ausfällt, dürfte sein Bruder alsbald von der Liste verschwinden. »Die Verhandlungen sind eingeschlafen. Ich gehe davon aus, dass Luca uns verlässt. Aber das ändert nichts daran, dass wir mit dem jetzigen Stand der Planungen sehr zufrieden sind. Bislang haben wir immer die Nummer eins unserer Prioritätenliste bekommen und wir müssen nur noch zwei Spots besetzen. Das sieht gut aus«, sagt Meyer.

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