Seiferth und Mixich fehlen den Baskets gegen Erstligist Braunschweig
Härtetest ohne zwei

Paderborn (WB). Während die ProA-Konkurrenz bereits am kommenden Wochenende in die neue Saison startet, bestreiten die zum Ligaauftakt spielfreien Uni Baskets an diesem Donnerstag (19.30 Uhr, Sportzentrum Maspernplatz) ihre Generalprobe. Und die hat es in sich: Im achten und letzten Testspiel bekommt es das Team von Coach Steven Esterkamp erstmals mit einem Erstligisten zu tun, den Basketball Löwen Braunschweig.

Mittwoch, 18.09.2019, 20:00 Uhr
Baskets-Center Martin Seiferth wird den Härtetest gegen Erstligist Basketball Löwen Braunschweig verpassen. Foto: Elmar Neumann
Baskets-Center Martin Seiferth wird den Härtetest gegen Erstligist Basketball Löwen Braunschweig verpassen. Foto: Elmar Neumann

»Das ist eine schöne Herausforderung für uns. Braunschweig hat eine sehr starke, sehr athletische Mannschaft. Ich bin gespannt, wie wir uns gegen einen solchen Gegner schlagen und ob weitere Fortschritte bei uns zu erkennen sind«, sagt Esterkamp.

Das ist eine schöne Herausforderung für uns.

Steven Esterkamp

Angeführt werden die Baskets vom alten und neuen Kapitän Ivan Buntic sowie dessen Stellvertreter Demetrius Ward. Ein anderes Duo ist derweil nicht mit von der Partie. Center Martin Seiferth, der sich gegen Bochum verletzt hatte, hat nur leichte Knieprobleme und wird mit Blick auf den Start in Heidelberg (Sonntag, 29. September, 17 Uhr) geschont. Back-up-Pointguard Daniel Mix­ich, der in der vergangenen Woche im Training ausgerutscht ist, droht hingegen eine wesentlich längere Pause. Auch bei ihm ist’s das Knie, aber erst der Besuch bei einem Spezialisten in Münster wird Aufschluss über die genaue Art der Verletzung geben. »Es kann sein, dass Daniel in drei Wochen wieder dabei ist, aber noch können wir keine verlässlichen Angaben machen«, sagt Geschäftsführer Dominik Meyer. So groß, dass die Verantwortlichen schon wieder auf dem Spielermarkt unterwegs wären, sind die Sorgen jedoch nicht.

Nach dem finalen Härtetest gegen die Löwen gönnt Esterkamp seinen Spielern ein trainingsfreies Wochenende. Dann geht’s an den Feinschliff. Der 38-Jährige selbst hat nicht frei: »Ich werde versuchen, mir möglichst viele Begegnungen des ersten Spieltags anzusehen, allen voran natürlich Heidelbergs Auftritt in Ehingen.«

Löwen im Streit mit NBA-Star Dennis Schröder

Für Braunschweig beginnt die BBL-Saison am nächsten Mittwoch mit dem Spiel in Göttingen. Thema Nummer eins ist derzeit jedoch ein anderes – der Zwist mit dem prominentesten Löwen-Gesellschafter, NBA-Star Dennis Schröder. Seit sich die Niedersachs­en von Co-Trainer und Schröder-Entdecker Liviu Calin getrennt haben, herrscht Unfriede. Der Spielmacher der Oklahoma City Thunder empörte sich über die Sozialen Medien: »Euer Ernst? Schämt euch! Wegen ihm gibt es euren Standort nur in der heutigen Form!!! Wir steigen zusammen auf, und wir fallen zusammen. Wer Liviu nicht respektiert, respektiert auch mich nicht.« Wenig später legte er nach: »Ich bin Gesellschafter, es sollte mit mir telefoniert werden, bevor so eine Entscheidung öffentlich wird. Das ist nicht passiert, und Konsequenzen werden kommen.« Paul Anfang, Aufsichtsratschef der Löwen, hat aber bereits einen deutlichen Konter gesetzt. In einer Mitteilung schrieb er: »Dennis Schröder war frühzeitig über sein Management in alle Details der Personalentscheidung nachweislich eingebunden.« Sollte der deutsche Nationalspieler sein Engagement beenden wollen, werde das »weder den Basketball-Standort Braunschweig noch dessen jüngste Erfolgsgeschichte gefährden«, schrieb Anfang und ließ zudem verlauten: »Wir können auf eine starke finanzielle Basis der Hauptsponsoren bauen, zu denen Dennis Schröder im Übrigen nicht gehört.«

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