Sa., 05.10.2019

Uni Baskets verlieren das Derby gegen Phoenix Hagen mit 85:97 Missglückte Heimpremiere

Vergeblich gestreckt. Kendale McCullum erzielt im Derby gegen Hagen 19 Punkte, kann die 85:97-Niederlage der Uni Baskets damit aber nicht verhindern.

Vergeblich gestreckt. Kendale McCullum erzielt im Derby gegen Hagen 19 Punkte, kann die 85:97-Niederlage der Uni Baskets damit aber nicht verhindern. Foto: Elmar Neumann

Von Elmar Neumann

Paderborn (WB). Nach der hauchdünnen Auftaktniederlage in Heidelberg haben sich die Uni Baskets auch im ersten Heimspiel der neuen ProA-Saison geschlagen geben müssen. Das Westfalenderby gegen Phoenix Hagen ging mit 97:85 (39:41) an die Gäste.

»Das Ergebnis ist am Ende noch viel deutlicher geworden, als das Spiel war. Es ist schon sehr schade, dass wir zum Start gleich zwei Partien verloren haben, die wir keinesfalls hätten verlieren müssen«, sagte Kapitän Ivan Buntic. Vor 1624 Zuschauern erwischten die Gastgeber einen vielversprechenden Start, führten im ersten Viertel mit 20:10 und im zweiten mit 35:25. »Dann haben wir aber unseren Gameplan mehr und mehr verlassen und das Spiel nicht mehr so schnell gemacht«, sagte Buntic. Phoenix arbeitete sich heran und stellte mit einem Dreier von Dominik Spohr kurz vor dem Seitenwechsel erstmals auf unentschieden.

Baskets finden gegen Hagens Pechacek kein Mittel

Auch nach Wiederbeginn bestimmten die Hagener das Geschehen und setzten sich ihrerseits bis auf 61:52 (27.) ab. Vor allem gegen Adam Pechacek fanden die Paderborner in dieser Phase keinerlei Mittel: Der tschechische Nationalspieler erzielte 21 seiner 30 Punkte in der zweiten Halbzeit. Die Baskets gaben aber nicht auf und waren 90 Sekunden vor Schluss beim Stand von 85:87 längst wieder in Schlagweite, doch in der Crunchtime wollte nicht mehr viel gelingen und die von 150 Fans frenetisch unterstützten Feuervögel trugen den Sieg davon. Für sie war es nach zwei knappen Niederlagen gegen Chemnitz und in Karlsruhe das erste Erfolgserlebnis. Beste Werfer in Reihen des Verlierers waren Kendale McCullum und Jackson Trapp mit jeweils 19 Zählern. »Um zu gewinnen, haben wir uns einfach zu viele Fehler erlaubt. Du darfst in deiner Halle keine 97 Punkte zulassen«, sagte Buntic und fand doch einen positiven Aspekt: »Gut, dass wir schon am Mittwoch wieder die Gelegenheit haben, es besser zu machen.« Dann, am 9. Oktober (19.30 Uhr), treten die Uni Baskets beim Vizemeister der Vorsaison, den Nürnberg Falcons, an.

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