Fr., 01.11.2019

Die Uni Baskets besiegen die Rostock Seawolves mit 85:76 Es geht auch (fast) ohne Dreier

Ryan Logan zieht an Rostocks Kalidou Diouf vorbei zum Korb. Mit 22 Punkten ist der Neuzugang beim 85:76-Sieg über die Seawolves der Paderborner Topscorer.

Ryan Logan zieht an Rostocks Kalidou Diouf vorbei zum Korb. Mit 22 Punkten ist der Neuzugang beim 85:76-Sieg über die Seawolves der Paderborner Topscorer. Foto: Elmar Neumann

Von Elmar Neumann

Paderborn (WB). Nach drei Niederlagen zu Saisonbeginn kommen die Uni Baskets immer besser in Schwung. Am Donnerstagabend feierte der Zweitligist mit dem 85:76 (44:41) gegen die Rostock Seawolves den dritten Sieg in den vergangenen vier Spielen.

»Es war wichtig für uns, nach dem Erfolg in Tübingen direkt nachzulegen. Das war eine richtig gute Leistung. Man sieht, dass wir uns immer besser verstehen und die Zahl der einfachen Fehler entscheidend verringert haben. So kann es gerne weitergehen«, sagte Kapitän Ivan Buntic nach dem zweiten Sieg in Serie.

Vor 1309 Zuschauern im Sportzentrum Maspernplatz fanden sich die auswärts weiterhin erfolglosen Gäste von der Osteseeküste zunächst besser zurecht. Vor allem Michael Jost hatte nicht vergessen, wo an seiner alten Wirkungsstätte die Körbe hängen. »Mitch« versenkte allein im ersten Viertel vier Dreier und steckte seine Teamkollegen mit seiner Treffsicherheit aus der Distanz an. Nach einem weiteren erfolgreichen Versuch aus der Maximaldistanz – Mauricio Marin verwandelte Nummer sieben – lagen die Seewölfe bei einer Dreierquote von 70 Prozent und führten 33:25.

»Mitch« Jost ärgert seinen ehemaligen Verein zu Beginn

Bei ihren vorangegangenen Siegen gegen Schwenningen (50 Prozent, 16/32) und Tübingen (45 Prozent, 13/29) waren die Uni Baskets noch von ihrer Stärke von jenseits der Dreierlinie abhängig gewesen, gegen die Seawolves sollte die Quote am Ende nur bei 28 Prozent (5/18) liegen. Aber auch die wenigen Würfe, die das Ziel fanden, waren hilfreich. Das galt vor allem für die ersten beiden, mit denen Jackson Trapp und Thomas Reuter kurz vor der Pause aus einem 36:39-Rückstand eine 42:39-Führung machten. »Heute haben wir gezeigt, dass wir nicht nur von den Dreiern leben, sondern vielseitig sind. So sind wir deutlich schwerer auszurechnen und auch diese Erkenntnis stimmt mich mit Blick auf den weiteren Saisonverlauf optimistisch«, sagte Buntic.

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So sind wir deutlich schwerer auszurechnen.

Ivan Buntic

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Zu Beginn des dritten Viertels gab Center Martin Seiferth per Alley-oop-Dunk die Richtung vor und die behielten die Hausherren auch bei. Bis zum 52:50 blieben die Rostocker, deren Dreierquote im weiteren Spielverlauf auf 34 Prozent (11/32) sank, noch dran, aber dann zogen die Baskets, angeführt von Topscorer Ryan Logan (22 Punkte), erstmals auf mehr als zehn Punkte davon (63:50/27.) und steuerten einem Heimsieg entgegen, der nicht mehr in Gefahr geraten sollte.

Weiter geht’s am Sonntag (17 Uhr). Im zweiten Teil dieses Doppelspieltags gastieren die Uni Baskets beim Team Ehingen Urspring, das sich am Donnerstag beim Aufsteiger Panthers Schwenningen eine 67:101-Abfuhr abgeholt hat. »Das heißt aber nichts. Ehingen ist sehr schwer einzuschätzen und wir werden auch dort von Beginn an voll fokussiert sein müssen, um eine Chance zu haben«, sagte Buntic.

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