So., 03.11.2019

Paderborn feiert mit dem 82:77 in Ehingen den dritten Erfolg in Serie Die Baskets siegen weiter

Mit 17 Punkten ist Jackson Trapp der Paderborner Topscorer beim 82:77-Sieg gegen das Team Ehingen Urspring.

Mit 17 Punkten ist Jackson Trapp der Paderborner Topscorer beim 82:77-Sieg gegen das Team Ehingen Urspring. Foto: Elmar Neumann

Paderborn (WB/en). Spätestens jetzt ist der Fehlstart vergessen. Mit drei Niederlagen in Folge haben die Uni Baskets die ProA-Saison begonnen. Fünf Spiele später hat das Team von Trainer Steven Esterkamp bereits eine ausgeglichene Bilanz vorzuweisen.

Der 82:77 (36:35)-Sieg beim Team Ehingen Urspring war am Sonntagabend gleichbedeutend mit dem dritten Erfolgserlebnis in Serie und dem vierten insgesamt. Zur Belohnung sind die Baskets jetzt Achter und stehen damit zum ersten Mal auf einem Play-off-Platz. Von Begeisterung beim Headcoach kann aber noch keine Rede sein: »Ich bin zufrieden, dass wir gewonnen haben, aber nicht mit der Leistung.«

Headcoach Esterkamp mit der Leistung nicht zufrieden

Im Südosten Baden-Württembergs sahen die lediglich 710 Zuschauer eine ausgeglichene erste Halbzeit, in der die Gäste nach einem 8:0-Lauf zwischenzeitlich mit 29:23 führten, aber nicht nur mit Ehingens Guard Gianni Otto (zehn Punkte vor der Pause) ihre Problemchen hatten. »Wir haben es in der Verteidigung an Intensität vermissen lassen. Da waren wir weit entfernt von der Energie, die wir brauchen«, sagte Esterkamp.

Nach dem Wiederbeginn deutete aber relativ schnell relativ viel auf den vierten Baskets-Sieg hin. Per 13:2-Run gingen die Paderborner mit 49:40 in Führung (26.). Thomas Reuter sorgte mit einem Dunking für den ersten zweistelligen Vorsprung (54:44/28.), der bis auf 15 Punkte anwachsen sollte (68:53/31.). Eng wurde es trotzdem noch mal. Nach einem Dreier des Ex-Paderborners Darnell Foreman stand es nur noch 75:70 für die Baskets, die Glück hatten, dass die beiden Ehinger Dreierversuche, die das 75:73 bedeutet hätten, ihr Ziel verfehlten und damit das Schlimmste überstanden war. Kapitän Ivan Buntic erhöhte wenig später – ebenfalls per Dunk – wieder auf 81:70. Das reichte. Doch wäre es nach Esterkamp gegangen, hätten die Seinen den Gegner bis 19 Sekunden vor Schluss nicht noch einmal auf vier Punkte (81:77) herankommen lassen dürfen. »Was wir in den letzten Minuten gezeigt haben, das war eine Katastrophe. So ein Spiel darfst du nicht mit nur fünf Punkten gewinnen. Aber es ist gut, dass wir so schlecht spielen und trotzdem gewinnen können«, sagte der Baskets-Coach.

"

Die letzten Minuten waren eine Katastrophe.

Steven Esterkamp

"

Vorangegangen war dem ausbaufähigen Auftritt in Ehingen der zweite Heimsieg gegen die Rostock Seawolves. Am Donnerstagabend hatten die Uni Baskets gegen die auswärts weiterhin erfolglosen Gäste von der Ostseeküste mit 85:76 (44:41) die Oberhand behalten. Zu Beginn des zweiten Viertels lagen die aus der Maximaldistanz zunächst traumwandlerisch sicher treffenden Seewölfe (7/10 Dreier bis hierhin) mit 33:25 vorne. Dann aber erhöhten die Gastgeber die Intensität in der Defensivarbeit und führten mit ihren ersten beiden Dreiern zum 42:39 die letzte Wende in dieser Begegnung herbei. Ein 11:0-Lauf zum 63:50 war die Basis für eine zwischenzeitliche 17-Punkte-Führung (75:58), an der insbesondere Topscorer Ryan Logan (22 Punkte) einen großen Anteil verbuchte. Bester Werfer auf Seiten der Verlierer war der Ex-Paderborner Michael »Mitch« Jost, der allein 14 seiner 18 Punkte (5/8 Dreier) in der ersten Halbzeit erzielt hatte.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7041026?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2447933%2F2352966%2F4988682%2F