Mi., 18.12.2019

2. Basketball-Bundesliga: Uni Baskets verlängern den zum Jahresende auslaufenden Vertrag des US-Boys Trapp bleibt bis Saisonende

Der Kapitän geht vorweg: Ivan Buntic lässt sich von den Fans feiern. Jackson Trapp (Mitte) und Thomas Reuter folgen.

Der Kapitän geht vorweg: Ivan Buntic lässt sich von den Fans feiern. Jackson Trapp (Mitte) und Thomas Reuter folgen. Foto: Jörn Hannemann

Von Timo Schäfers

Paderborn  (WB). Sieben Siege aus 14 Spielen und Play-off-Platz acht – sportlich läuft es bei den Uni Baskets in der ersten Saison des neuen Headcoaches Steven Esterkamp rund. Vor dem letzten Heimspiel des Jahres am Freitag (20 Uhr, Sportzentrum Maspernplatz) gegen die Karlsruhe Lions, haben die Paderborner nun auch auf personeller Ebene Positives zu verkünden: Der zu Jahresende auslaufende Kontrakt mit Guard Jackson Trapp, der als Ersatz für den verletzten Grant Benzinger verpflichtet wurde, ist bis zum Sommer verlängert worden.

»Ich hatte das Gefühl, dass Jackson selbst etwas überrascht war, dass er noch länger bleiben kann, weil Grant im Januar ja wieder dabei ist«, berichtet Baskets-Geschäftsführer Dominik Meyer, für den eine Ausweitung des Vertrages eine logische Konsequenz aus den starken Auftritten des US-Amerikaners (15,4 Punkte im Schnitt) war: »Es wäre den Fans nur schwer zu verkaufen gewesen, die Option für einen solch guten Spieler nicht zu ziehen. Außerdem wissen wir aus Erfahrung, dass man im Januar aufgrund von Verletzungen immer noch einmal nachjustieren muss. Dem haben wir nun vorgebeugt.«

Großmann: Abriss des Syndesmosebandes

Headcoach Steven Esterkamp ist froh, dass er weiter auf die Dienste des 27-jährigen Distanzschützen bauen kann: »Jackson tut uns auf und neben dem Platz gut. Seine Fähigkeiten und sein starker Wurf helfen uns weiter.« Talent Jens Großmann wird den Baskets dagegen länger fehlen. Der 19-Jährige war vor zwei Wochen im Training umgeknickt und musste operiert werden. Nun steht die Diagnose fest: Abriss des Syndesmosebandes. »Wir hoffen, dass Jens im Januar wieder angreifen kann«, berichtet Meyer.

Zu 100 Prozent fit und zuletzt in guter Form ist dagegen Ivan Buntic. Der dienstälteste Paderborner kam in den vergangenen vier Partien auf elf Punkte im Schnitt und hatte so einen großen Anteil daran, dass die Baskets bis zur 79:93-Niederlage bei den Eisbären Bremerhaven in der Vorwoche dreimal in Serie jubeln durften. »Ivan war in der Vorbereitung richtig stark, hatte danach aber eine kleine Delle, was allerdings normal ist. Dennoch hat er sehr motiviert weitertrainiert und sich weiterentwickelt. Er weiß, was er kann, und strahlt mehr Selbstbewusstsein aus. Jedes Mal, wenn er auf das Feld kommt, erledigt er seine Aufgaben. Aktuell spielt Martin Seiferth einfach sehr stark, aber Ivan hält ihm den Rücken frei, so wie es sein sollte. Er hat in den vergangenen Partien gezeigt, dass er da ist, wenn er gebraucht wird«, lobt Esterkamp und konstatiert: »Ich bin glücklich, Ivan im Team zu haben. Vollends zufrieden bin ich mit seiner Leistung aber nicht, denn das bin ich nie.«

„Wir haben eine super Teamchemie“

Der Center selbst übt sich derweil in Bescheidenheit: »Ich kann die Worte von Steven nur unterschreiben.« Seit 2014 trägt Buntic das Trikot der Baskets und hat in dieser Zeit viele Spieler kommen und gehen sehen. Der diesjährige Kader ist aber auch für den 28-Jährigen etwas Besonderes: »Wir haben viele Jungs, die heiß laufen können. Es ist unmöglich, sich nur auf einen Spieler zu konzentrieren. Das gibt uns auf dem Feld ein gutes Gefühl. Außerdem haben wir eine super Teamchemie, was dazu führt, dass wir immer als Mannschaft agieren. Insgesamt fühle ich mich sehr wohl hier.« Wie glücklich der 2,08-Meter-Hüne an der Pader ist, zeigt sich auch in seinem Kontrakt, der noch bis zum Sommer 2021 läuft.

Im letzten Heimspiel des Jahres dürfen sich Buntic und Co. traditionell auf lautstarke Unterstützung von den Rängen freuen. Bis Mittwoch waren bereits 1200 Karten verkauft. Insgesamt rechnen die Uni Baskets mit mehr als 1700 Zuschauern. »Das Sportzentrum wird gegen Karlsruhe noch einmal richtig voll. Deshalb bitten wir die Zuschauer um rechtzeitiges Erscheinen. Außerdem sollte die Parkplatzsituation bedacht werden, da der Maspernplatz auch aufgrund des Weihnachtsmarktes stark beansprucht sein wird.« Als Alternative empfiehlt der Klub unter anderem das Parkhaus am Rolandsweg.

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