2007 Fans sehen den 94:81-Erfolg der Uni Baskets gegen Schalke
Heimsieg vor Rekordkulisse

Paderborn (WB). Die „Maspernhölle“ ist für die Gegner der Uni Baskets in diesen Wochen ein zu heißes Pflaster. Mit dem 94:81 über den FC Schalke 04 hat der Zweitligist am Freitagabend bereits den fünften Heimsieg in Serie feiern dürfen. So eine Strähne gab es zuletzt in der Saison 2011/2012, in der die Paderborner als Tabellenfünfter auch zum bislang letzten Mal in den Play-off-Plätzen landeten.

Samstag, 11.01.2020, 17:00 Uhr
18 Punkte (4/5 Dreier): Demetrius Ward liefert beim Baskets-Sieg gegen Schalke eine bärenstarke erste Halbzeit hin. Am Ende teilte er sich den Topscorer-Titel mit Kendale McCullum (jeweils 23 Punkte). Foto: Elmar Neumann
18 Punkte (4/5 Dreier): Demetrius Ward liefert beim Baskets-Sieg gegen Schalke eine bärenstarke erste Halbzeit hin. Am Ende teilte er sich den Topscorer-Titel mit Kendale McCullum (jeweils 23 Punkte). Foto: Elmar Neumann

Neben dieser Serie haben sich aber auch die stetig steigenden Zuschauerzahlen ein “Wow” verdient: Die erst im vorangegangenen Spiel gegen Ehingen aufgestellte Saisonrekordmarke (1814) ist schon wieder Geschichte: Die Partie gegen die Knappen-Korbjäger verfolgten sogar 2007 (!) Fans. „Es macht riesigen Spaß, in einer so vollen Halle zu spielen. Die Fans sind eine große Hilfe für meine Mannschaft. Mir als Trainer hat aber auch dieses Spiel gezeigt, dass wir noch eine Menge zu tun haben – vor allem bei der Reboundarbeit“, sagte Headcoach Steven Esterkamp.

Uni Baskets - FC Schalke 04 94:81

1/24
  • Foto: Elmar Neumann
  • Foto: Elmar Neumann
  • Foto: Elmar Neumann
  • Foto: Elmar Neumann
  • Foto: Elmar Neumann
  • Foto: Elmar Neumann
  • Foto: Elmar Neumann
  • Foto: Elmar Neumann
  • Foto: Elmar Neumann
  • Foto: Elmar Neumann
  • Foto: Elmar Neumann
  • Foto: Elmar Neumann
  • Foto: Elmar Neumann
  • Foto: Elmar Neumann
  • Foto: Elmar Neumann
  • Foto: Elmar Neumann
  • Foto: Elmar Neumann
  • Foto: Elmar Neumann
  • Foto: Elmar Neumann
  • Foto: Elmar Neumann
  • Foto: Elmar Neumann
  • Foto: Elmar Neumann
  • Foto: Elmar Neumann
  • Foto: Elmar Neumann

Die Gäste, in der ProA-Tabelle Drittletzter und in der Zuschauertabelle mit nur 476 Augenzeugen im Schnitt Letzter, zeigten sich von der Atmosphäre zunächst wenig beeindruckt, gingen mit 6:1 in Führung und lagen bis zum 14:14 nicht zurück. Doch dann kam „Dimi“. Mit 13 Punkten in Folge, darunter drei Dreier, bescherte Demetrius Ward den Hausherren eine 25:18-Führung, die Jackson Trapp per Buzzer-Beater-Dreier mit dem Ende des Viertels sogar noch auf 28:18 schraubte. Die Baskets machten Druck. Die Baskets, denen der kranke Thomas Reuter fehlte, trafen und zogen bis auf 47:28 davon (15.). Zu diesem Zeitpunkt lag die Dreierquote bei wieder einmal sensationellen 80 Prozent (8/10) und hatte Ward bereits 18 Zähler auf seinem Konto. Ganz so fabelhaft ging es bis zum Seitenwechsel aber nicht mehr weiter. Die Königsblauen antworteten mit einem 12:0-Lauf (47:40) und durften sich in dieser Phase vor allem viel zu viele Offensivrebounds (12:3 für Schalke in Hälfte eins) sichern. So las sich das Ergebnis zur Pause doch nicht so klar, wie man das fünf Minuten zuvor noch hatte erwarten können.

Ward und McCullum mit jeweils 23 Punkten Topscorer

Ernsthaft in Gefahr geriet der zehnte Saisonsieg nach Wiederbeginn aber nicht mehr. Nach dem dritten Viertel lagen 19 Punkte zwischen den beiden Teams (77:58/30.), vier Minuten vor dem Ende stellte Ryan Logan per Dreier die höchste Führung des Abends her (90:70). Den Topscorertitel in Reihen der Gewinner teilten sich Demetrius Ward und Kendale McCullum mit jeweils 23 Zählern. Zweistellig punkteten zudem Ryan Logan (14), Christopher Trapp (12) und Daniel Mixich (10). „Wir haben es uns zwischendurch etwas schwerer gemacht als nötig, hatten in diesem Hexenkessel aber trotzdem unseren Spaß und dürfen uns über einen weiteren wichtigen Sieg freuen“, sagte Baskets-Kapitän Ivan Buntic.

Am Sonntag geht es in Karlsruhe weiter

Im zweiten Teil dieses Doppelspieltags werden die Uni Baskets am Sonntag (17.30 Uhr) von den PS Karlsruhe Lions erwartet. Das Hinspiel kurz vor Weihnachten war ein wahres Offensivspektakel und endete nach mehr als fünf Punkten pro Spielminute mit 112:97 für Paderborn. Vor dem Wiedersehen mit den Löwen, am Freitag in Nürnberg mit 79:82 unterlegen, warnt Baskets-Coach Steven Esterkamp aber: „Karlsruhe ist zuhause eine viel gefährlichere Mannschaft. Zuletzt hat Trier dort mit mehr als 20 Punkten Unterschied verloren. Wir werden eine sehr starke Leistung benötigen, um wieder eine Siegchance zu haben.“

Ihre Heimstärke werden die Uni Baskets erst im Februar wieder unter Beweis stellen können. Nach Auftritten in Kirchheim (18. Januar) und Leverkusen (25. Januar) haben sie am Samstag, 1. Februar (19.30 Uhr), die MLP Academics Heidelberg im Sportzentrum Maspernplatz zu Gast.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7183946?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2447933%2F2352966%2F4988682%2F
Tönnies darf wieder schlachten
Rheda-Wiedenbrück: Frisch geschlachtete Schweine hängen in einem Kühlhaus des Fleischunternehmens Tönnies. Foto: Bernd Thissen/dpa
Nachrichten-Ticker