Uni Baskets bei den heimstarken Bayer Giants zu Gast
Rang vier im Visier

Paderborn (WB). Die Bayer Giants Leverkusen heißen nicht nur so, sie stellen für ihre Gäste auch tatsächlich eine riesige Herausforderung dar. Zuhause, in der Ostermann-Arena, die bis 2009 Wilhelm-Dopatka-Halle hieß, ist der Aufsteiger kaum zu bezwingen. Nach der Auftaktniederlage gegen Bremerhaven behielten die Hausherren in den eigenen vier Wänden acht Mal in Folge die Oberhand.

Samstag, 25.01.2020, 02:00 Uhr aktualisiert: 25.01.2020, 05:03 Uhr
Obenauf: Martin Seiferth möchte mit den Uni Baskets die starke Heimserie der Bayer Giants Leverkusen beenden. Foto: Elmar Neumann
Obenauf: Martin Seiferth möchte mit den Uni Baskets die starke Heimserie der Bayer Giants Leverkusen beenden. Foto: Elmar Neumann

Eine Serie, die die Uni Baskets am Samstagabend (19.30 Uhr) knacken möchten. Nach dem Hin- wollen sie auch das Rückspiel gewinnen und Center Martin Seiferth ist guter Dinge, dass dieses Vorhaben gelingt: „Natürlich ist es auswärts immer schwieriger, aber wir haben im ersten Spiel gegen Leverkusen vieles richtig gemacht und wenn wir daran anknüpfen können, haben wir eine Chance.“

Wenn wir uns gut anstellen, ist vielleicht Platz vier drin.

Martin Seiferth

Seiferth selbst war beim 94:83-Erfolg im Dezember, bei dem die Baskets vier Minuten vor Schluss noch 78:81 zurück lagen, einer der entscheidenden Faktoren, verbuchte mit 21 Punkten und elf Rebounds ein beeindruckendes Double-Double. Zudem sorgte er in enger Zusammenarbeit mit Ivan Buntic und Ryan Logan dafür, dass die Riesen vom Rhein längst nicht so zur Entfaltung kamen, wie diese das geplant hatten. Der Respekt vor Leverkusens 2,16-Meter-Hüne Dennis Heinzmann und dessen kräftigen Kollegen ist vor dem Wiedersehen groß, aber auch aufgrund der guten Erfahrungen in keinem Fall größer, als er sein sollte: „Mit Heinzmann und auch Eddy Edigin sind die Giants unter den Körben stark besetzt. Wir tun gut daran, die beiden bestmöglich zu kontrollieren, aber wir haben ja schon gezeigt, dass wir das durchaus können.“ Im Hinspiel bewiesen die Uni Baskets damit auch, dass sie Rebounden (40:33) können, trotzdem sieht Seiferth – wie Headcoach Steven Esterkamp – gerade in diesem Aspekt seiner Sportart einiges an Nachholbedarf. „Keine Frage, da gibt es noch Luft nach oben. Aber wir haben ein paar Drills, mit denen wir Tag für Tag daran arbeiten und setzen alles daran, uns auch in diesem Bereich weiter zu verbessern“, sagt der 2,08 Meter große Ex-Albatros.

Keim Team holt mehr Offensivrebounds als die Giants

Dass das Duell mit den besten Offensivreboundern der gesamten ProA (13,7 im Schnitt) eine ideale Gelegenheit bietet, um zu beweisen, dass sich die Drills auszahlen, ist unstrittig. Mit elf Siegen nach 20 Spielen und dem siebten Platz stehen die Uni Baskets zwar so gut da wie lange nicht, aber das heißt ja nicht, dass es nicht noch weiter nach oben gehen dürfte. Zumal die Bayer Giants mit ebenfalls elf Siegen (11/8) Vierter sind. „Wir wollen und dürfen uns nicht auf dem bisher Geleisteten ausruhen. Dafür geht es viel zu eng zu – hinter uns, aber auch vor uns. Wenn wir uns gut anstellen, ist vielleicht sogar der vierte Platz und damit das Heimrecht in der ersten Play-off-Runde drin. Das wäre natürlich super, aber bis dahin ist es ein weiter Weg“, sagt Seiferth.

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