So., 02.02.2020

Die Uni Baskets unterliegen Heidelberg mit 94:96 Aus dem Tritt

Am Einsatz lag es nicht: Hier gibt Kendale McCullum (rechts) alles, um vor dem Heidelberger Stephon Jelks am Ball zu sein.

Am Einsatz lag es nicht: Hier gibt Kendale McCullum (rechts) alles, um vor dem Heidelberger Stephon Jelks am Ball zu sein. Foto: Elmar Neumann

Von Elmar Neumann

Paderborn (WB). Die Uni Baskets kommen im Kampf um die Play-off-Plätze etwas außer Tritt. Nach fünf Heimsiegen in Folge müssen sie sich dem bis Samstagabend punktgleichen Konkurrenten Heidelberg mit 94:96 (48:42) geschlagen geben. Für das Team von Headcoach Steven Esterkamp ist es die dritte Niederlage in Serie.

Während die Gäste auf ihren kurzfristig verletzt fehlenden Kapitän Phillipp Heyden (Rückenprobleme) verzichten mussten, hatten die Gastgeber eine positive Überraschung parat: 54 Wochen nach seinem am 19. Januar 2019 erlittenen Kreuzbandriss stand Grant Benzinger erstmals wieder im Paderborner Kader und wurde bei seinem Kurz-Comeback im ersten Viertel von den 1927 Fans frenetisch gefeiert. „Es hat sich toll angefühlt, zurück auf dem Feld zu sein. Leider haben wir nicht das Ergebnis geholt, das wir uns alle gewünscht haben“, sagte der 23-Jährige.

Dabei nahm diese ProA-Partie zunächst den nicht nur von Benzinger erhofften Verlauf. Die unfreiwillig kleine Aufstellung der MLP Academics bescherte den Baskets große Vorteile, von denen vor allem der in der ersten Halbzeit im wahren Wortsinn überragende Center Martin Seiferth (14 Punkte vor der Pause) profitierte.

Benzinger nach 54 Wochen zurück

Mit zunehmender Spieldauer stellten sich die Heidelberger auf ihr größtes Problem aber immer besser ein, sorgten dafür, dass Seiferth nach Wiederbeginn nur noch eine unwesentliche Rolle einnahm und wendeten das Blatt. Angeführt vom Bundesliga erfahrenen Pointguard Zamal Nixon (16 Punkte, 13 Assists) und Davonte Lacy (25 Punkte), markierten die Gäste nach dem zweiten auch im dritten und vierten Viertel jeweils 27 Punkte, führten zeitweise mit bis zu zehn Zählern (66:76/33.) und behielten auch in der dramatischen Endphase die Nerven. „Wenn du dir 20 Ballverluste leistest und so viele Punkte kassierst, kannst du das irgendwann nicht mehr kompensieren. Wir müssen uns insbesondere in der Defense steigern, wenn wir zurück in die Erfolgsspur kommen wollen“, sagte Ivan Buntic. Mit Blick auf das am nächsten Sonntag, 9. Februar, wartende Derby in Hagen forderte der Kapitän: „Wir dürfen jetzt nicht die Köpfe hängen lassen, sondern müssen zeigen, dass wir wirklich eine Mannschaft sind und uns zusammen aus diesem Loch rausarbeiten.“

Beste Punktesammler in Reihen des Verlierers war am Ende Demetrius Ward (22), gefolgt von Martin Seiferth (18), Jackson Trapp, Ryan Logan (jeweils 15) sowie Kendale McCullum (14) und Daniel Mixich (10).

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