Uni Baskets beenden Niederlagenserie mit dem höchsten Saisonsieg
Jede Menge Jubel – etwas Ärger

Paderborn (WB). Eindrucksvoller hätten die Uni Baskets ihre Play-off-Ambitionen nach drei Niederlagen in Folge nicht untermauern können: Mit dem 101:74 (52:35) über den Tabellenfünften Gladiators Trier feierte das Team von Headcoach Steven Esterkamp den höchsten Saisonsieg und entschied nach dem 76:91 im Hinspiel sogar auch den direkten Vergleich souverän für sich.

Sonntag, 16.02.2020, 16:05 Uhr aktualisiert: 16.02.2020, 16:10 Uhr
Lass dich umarmen: Kendale McCullum freut sich mit Daniel Mixich, der wieder einen Dreier verwandelt hat. Mixich trifft beim Sieg über Trier vier seiner fünf Versuche aus der Maximaldistanz. Foto: Elmar Neumann
Lass dich umarmen: Kendale McCullum freut sich mit Daniel Mixich, der wieder einen Dreier verwandelt hat. Mixich trifft beim Sieg über Trier vier seiner fünf Versuche aus der Maximaldistanz. Foto: Elmar Neumann

„Ich bin sehr stolz auf meine Spieler. Heute haben sie es geschafft, über die kompletten 40 Minuten fokussiert und konzentriert zu sein. Sie haben ständig attackiert und wenn wir so auftreten, sind wir eine richtig gute Mannschaft“, sagte Esterkamp.

Die Uni Baskets besiegen Trier mit 101:74

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Vor 1748 Zuschauern im Sportzentrum Maspernplatz machten die Gastgeber von Sekunde eins an den Eindruck, dass sie keinesfalls gewillt sind, zum ersten Mal in dieser Saison viermal in Folge zu verlieren. Das galt allen voran für den wochenlang von einer Schambeinentzündung geplagten Jackson Trapp, der gegen die Gladiators erstmals wieder schmerzfrei auf- und sogleich wieder heißlief. Seine 17 Punkte verbuchte der Shooting Guard allesamt vor der Pause, fünf seiner sieben Dreier fanden ihr Ziel. Ohnehin war die Trefferquote aus der Maximaldistanz der große Unterschied in den ersten 20 Minuten. Die Baskets trafen 44 Prozent (8/18), die Gäste fast nichts (1/11, 9 Prozent).

Ich bin sehr stolz auf meine Spieler.

Steven Esterkamp

Wer befürchtet hatte, die Baskets würden sich nach Wiederbeginn eine ihrer bekannten Schwächephasen leisten, sah sich schnell arg getäuscht. Stattdessen bauten sie den Vorsprung, angeführt vom auf beiden Seiten des Feldes glänzenden Demetrius Ward (15 Punkte, 9 Rebounds, 7 Assists), unwiderstehlich aus. Gen Ende des dritten Viertels knackten sie die 20-Punkte-Marke (72:51/29. Minute). Im finalen Abschnitt lagen zwischenzeitlich bis zu 31 Zähler (97:66/37.) zwischen den Parteien. „Respekt an diese Paderborner Mannschaft. Sie hat ein überragendes Spiel gemacht, während mein Team aber auch nichts dafür gemacht hat, um hier zu gewinnen“, sagte Gladiators-Headcoach Christian Held, der die Tatsache, dass die Trierer am Mittwochabend bei ihrer 97:104-Niederlage nach Verlängerung gegen Heidelberg einige Kräfte gelassen hatten, nicht als Ausrede anführen wollte.

Ellenbogenschlag beschert McCullum lockere Zähne

Dass Esterkamp direkt nach der Schlusssirene noch nicht wie ein glücklicher Gewinner aussah, lag daran, dass sein Pointguard Kendale McCullum im Schlussviertel von Rupert Hennens Ellenbogen im Gesicht getroffen worden war. Im ersten Moment ärgerte sich der Baskets-Coach erheblich („Ich bin stinksauer“) darüber, dass die Referees einen der besten Playmaker der gesamten ProA nicht besser schützten. Eine durchaus erleichternde Diagnose und eine Portion Schlaf später sah er die Situation aber doch deutlich entspannter: „Bei Kendale sind ein, zwei Zähne locker, es scheint allerdings nichts Schlimmeres zu sein. Und letztlich machen wir doch alle mal Fehler – ob Coach, Spieler oder Schiris.“ Jetzt wollte Esterkamp viel lieber über die bislang beste Saisonleistung sprechen, die ihn sehr optimistisch auf die kommenden Aufgaben blicken lässt: „Nun müssen wir zeigen, dass wir nicht nur ein Mal zu so einer Leistung fähig sind. Machen wir das, werden wir noch einige Spiele gewinnen.“

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