Geschäftsführer Dominik Meyer: „Sind auf dem richtigen Weg“
Uni Baskets: Lizenz ohne Auflagen

Paderborn (WB). Die 2. Basketball- Bundesliga hat nach intensiver Prüfung der Lizenzierungsunterlagen die Lizenzen für die Spielzeit 2020/21 bekanntgegeben. Demnach erhalten die Uni Baskets Paderborn ihr ProA-Ticket ohne Auflagen oder Bedingungen.

Freitag, 03.07.2020, 14:01 Uhr
Die ProA-Lizenz ohne Auflagen erhalten: Da freuen sich auch Demetrius Ward und Kapitän Ivan Buntic (rechts). Foto: Elmar Neumann
Die ProA-Lizenz ohne Auflagen erhalten: Da freuen sich auch Demetrius Ward und Kapitän Ivan Buntic (rechts). Foto: Elmar Neumann

„Darüber sind wir sehr glücklich. Ich glaube, das ist das erste Mal, seitdem ich da bin“, sagt Geschäftsführer Dominik Meyer erfreut. „Das zeigt einfach, dass die Klubs und die Liga gemeinsam versuchen, diese Krise zu bewältigen. Und auch, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Ebenfalls ohne Auflagen haben die Eisbären Bremerhaven, Niners Chemnitz, Team Ehingen Urspring, Phoenix Hagen, Science City Jena, Kirchheim Knights, Nürnberg Falcons BC, Artland Dragons, Rostock Seawolves, Römerstrom Gladiators Trier und Tigers Tübingen die ProA-Lizenz erhalten. Nur mit Auflagen oder unter Bedingungen: MLP Academics Heidelberg, Bayer Giants Leverkusen, PS Karlsruhe Lions und wiha Panthers Schwenningen.

Eisbären verzichten auf Aufstieg

Der sportliche Aufsteiger Niners Chemnitz befindet sich aktuell noch im BBL-Lizenzierungsverfahren. Sollte es mit dem Aufstieg ins Oberhaus klappen, dürfte die ProA mit 15 Mannschaften in die neue Saison gehen. Die Eisbären Bremerhaven, ProA-Tabellenzweiter der durch die Corona-Pandemie abgebrochenen Saison 2019/20, verzichten auf das sportliche Aufstiegsrecht in Liga eins. In dieser Spielzeit wird es zudem keinen sportlichen Absteiger aus der BBL in die 2. Liga geben.

Zudem hat die 2. Basketball-Bundesliga beschlossen, dass es aufgrund der vorzeitigen Beendigung der Saison 2019/20 keine Absteiger aus der ProA in die ProB und keine Absteiger aus der ProB in die Regionalligen geben wird.

Schalke zieht sich zurück

Nicht mehr dabei sind die Schalker Knappen. Mit dem Schalke 04 Basketball hatte ein Verein aus der vorigen ProA-Saison aus wirtschaftlichen Gründen frühzeitig erklärt, keinen Lizenzantrag für die Saison 2020/21 einreichen zu wollen. Der Vorletzte der abgebrochenen Saison verzichtet damit auf das sportliche Teilnahmerecht am Spielbetrieb der ProA. Die Gelsenkirchener ziehen sich aus dem Profibasketball zurück und werden nächste Saison nicht mehr in der 2. Bundesliga starten. Wie Schalkes Peter Peters (Vorstand Finanzen & Organisation) erklärte, sei „die Sparte Basketball im Verein stets defizitär gewesen.“

Die Itzehoe Eagles, Erster aus der ProB Nord, verzichten auf das Aufstiegsrecht in die ProA und werden in der Saison 2020/21 weiterhin in der ProB an den Start gehen. Die scanplus baskets Elchingen haben als Erstplatzierter der ProB Süd während des Lizenzierungsverfahrens einen Verzicht auf das sportliche Teilnahmerecht in der ProA und ProB erklärt.

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