Uni Baskets-Center Tom Alte vor Begegnung mit der eigenen Vergangenheit
„Heiß auf den ersten Sieg“

Paderborn (WB/jm). Die Stimmung im Lager der Uni Baskets Paderborn ist kämpferisch. „Wir sind heiß auf den ersten Sieg und brennen dafür“, schickt Daniel Mixich einen angriffslustigen Gruß Richtung Karlsruhe Lions.

Freitag, 23.10.2020, 21:00 Uhr
Mit links: Center Tom Alte, geboren in Karlsruhe, freut sich auf das Match gegen die Karlsruher Löwen. Foto: Elmar Neumann
Mit links: Center Tom Alte, geboren in Karlsruhe, freut sich auf das Match gegen die Karlsruher Löwen. Foto: Elmar Neumann

Der Pointguard, der mit einem Dreier in Schwenningen die ersten Paderborner Punkte der neuen Saison erzielte, hat den Frust des unglücklichen 78:79 („Da war definitiv mehr drin für uns“) verarbeitet. „Der Gegner hatte am Ende das coolere Händchen. Das Ergebnis ist aus dem Kopf. Zwei Tage war ich enttäuscht und habe noch drüber nachgedacht. Seit Mittwoch liegt der Fokus voll auf Karlsruhe.“

Alte ist in Karlsruhe geboren

Wiedersehen macht Freude: Für den 2,07 Meter großen Center Tom Alte hält das Spiel am Samstagabend um 19.30 Uhr in der Maspernhalle eine Begegnung mit der eigenen Vergangenheit bereit. Der Neuzugang ist in Karlsruhe geboren. „Meine Familie lebt dort. Dieses Spiel ist für mich keines wie jedes andere“, bekennt der frühere U20-Nationalspieler, der zwischen 2010 und 2013 beim SSC Karlsruhe wirkte.

Ein „sehr intensives Spiel“ erwartet der Linkshänder, der es unter dem Korb mit Adam Pechacek (2,06 m) und Maurice Pluskota (2,09 m) zu tun bekommt. „Gute Leute. Das wird Spaß machen. Wir haben hart trainiert, dass sich unsere Fehler aus Schwenningen nicht wiederholen“, sagt Alte und mahnt: „Die haben athletische Leute, die viel eins gegen eins spielen und den schnellen Abschluss suchen. Wir müssen sehr konzenriert und voll fokussiert sein.“ Ein Schlüssel werde sein, wie es gelingt, Karlsruhe die Schnellangriffe wegzunehmen und sie zu zwingen, lange Angriffe zu spielen. „Wir sind ein bisschen weiter, was das Zusammenspiel angeht.“ Die Defense entscheidet, betont Alte: „Dann kommt die Offense von alleine. Defense gewinnt Spiele.“

„Die Lücken zumachen“

Ins gleiche Horn bläst Daniel Mixich. „Wir müssen hinten die Lücken zumachen. Um die Offense mache ich mir wenig Gedanken. Die funktioniert.“ Mixich hofft, dass sein Team zum nächsten Entwicklungsschritt in der Lage ist. „Wir haben am ersten Spieltag 20, 25 Minuten soliden Basketball gespielt. Das gilt es auszubauen, auf 35, 37 Minuten.“ Und das werde knifflig genug, da Karlsruhe auf dem Papier eine starke Mannschaft aufbiete.

Der feine Paderborner Doppelsieg über Karlsruhe aus der Vorsaison mit dreistelliger Korbausbeute – für Daniel Mixich ein Muster ohne Wert. „Das hat keine Aussagekraft mehr. Die haben jetzt eine andere Mannschaft, wir auch.“

Paderborns bekannte Heimstärke fußte immer auch auf dem lauten „sechsten Mann“. Die ausgedünnte Kulisse wird diesmal eine andere Atmosphäre kreieren. Mixich: „Wir sind froh über jeden Fan, der uns unterstützt. Ich bin gespannt, wie es sich anfühlt.“

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