Uni Baskets beklagen vierten Spielausfall in dieser Saison, Gegner lehnt Nachholtermin ab
Kein Termin für Heidelberg-Spiel

Paderborn -

Einen Tag vor Weihnachten noch gespielt, doch jetzt haben die Uni Baskets Paderborn mehr Zeit zum Verschnaufen als erhofft.

Freitag, 01.01.2021, 18:51 Uhr aktualisiert: 01.01.2021, 19:00 Uhr
Baskets-Geschäftsführer Dominik Meyer ist über den vierten Spielausfall in dieser Saison wenig begeistert
Baskets-Geschäftsführer Dominik Meyer ist über den vierten Spielausfall in dieser Saison wenig begeistert Foto: Elmar Neumann

Das für Sonntag geplante und aufgrund eines Corona-Falls beim Gegner verlegte ProA-Heimspiel gegen die MLP Academics Heidelberg findet nun wahrscheinlich auch nicht am kommenden Mittwoch statt. Einen fixen Termin für das Duell des aktuellen Siebten gegen den Fünften und die vierte ausgefallene Partie der Baskets in dieser Saison gibt es bislang nicht.

Die Heidelberger durften die Quarantäne auf Anordnung des dortigen Gesundheitsamtes erst an Neujahr verlassen, danach sind fünf Trainingstage bis zum nächsten Spiel vorgeschrieben. Damit war eine Austragung am Sonntag tabu, da es sich beim 6. Januar um einen Nachholtermin handelt, müssen die Heidelberger zustimmen. Das taten sie nicht.

„Ich verstehe das, trotzdem hoffe ich noch immer, dass mein Kollege zur Besinnung kommt. Wir finden auf die Schnelle keinen anderen Gegner und wenn wir irgendwann auch in Quarantäne müssen, kommen wir in große Terminschwierigkeiten. Dann haben wir den Salat“, sagte ein frustrierter Baskets-Geschäftsführer Dominik Meyer. Der betonte dennoch, dass die Saison inklusive Play-offs durchgeführt werden solle. Darauf hätten sich die Geschäftsführer verständigt. „Wir bringen es zuende. Dass wir die Saison verlängern, schließe ich nicht aus, aber daran wird es nicht scheitern. Allerdings sollten alle ihre taktischen Überlegungen beiseite schieben“, sagte Meyer und ist erleichtert, „dass wir bislang ohne Corona-Fälle durchgekommen sind“.

Das wird hoffentlich so bleiben. Im Gegensatz zu den Heidelbergern, die erst sieben Spiele absolviert haben und zuletzt am 9. Dezember im Einsatz waren, haben die Uni Baskets zehn Partien absolviert (fünf Siege, fünf Niederlagen) und nach einer fast vierwöchigen Pause aufgrund von Corona im letzten Monat des alten Jahres noch vier Begegnungen über die Bühne gebracht.

Die Serie mit drei Erfolgen am Stück gegen Hagen, Trier und Kirchheim endete am Abend vor Heiligabend in Leverkusen mit der 74:81-Niederlage bei den Bayer Giants, bevor es in die kurze Weihnachtspause ging. Das erste Training fand wieder am vergangenen Sonntag statt. „Gegen Heidelberg müssen wir alles besser machen“, sagte Coach Steven Esterkamp in Leverkusen und blickte bereits voraus auf die vermeintlich nächste Aufgabe. Die wartet nun wohl erst am Sonntag, 10. Januar, (17 Uhr) beim Schlusslicht Ehingen Urspring. Am Wochenende darauf haben die Paderborner frei, bevor es am 23. Januar zu den Kirchheim Knights geht. Das ist bereits das Rückspiel, den ersten Vergleich in dieser Saison gewannen die Baskets mit 96:87. Die ausgefallene Partie gegen Bremerhaven soll laut Meyer noch im Januar über die Bühne gehen, das Nachholspiel in Nürnberg sei für den 24. Februar geplant.

So lange wird es mit dem Comeback von Tom Alte nicht mehr dauern. Der Center und Neuzugang hatte sich Ende Oktober im ersten Heimspiel gegen Karlsruhe einen Mittelhandbruch zugezogen und war seitdem ausgefallen. „Tom trainiert seit der Pause voll mit. Die Schrauben und Fäden sind raus, er wird langsam herangeführt“, sagt Meyer. Vielleicht kann er schon in Ehingen mitmachen.

Das gilt aktuell definitiv auch für „Big John“ Bryant, der im neuen Jahr weiter Bestandteil der Uni Baskets ist. „Wir können ihn nicht bezahlen und er kann jederzeit gehen. Das ist so besprochen. Aber John ist herzlich willkommen und wir freuen uns immer, wenn er wieder da ist“, sagt Meyer über den ehemaligen BBL-Star, der auf erstklassige Angebote wartet.

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