Uni Baskets: Daniel Mixich steht eine einjährige Zwangspause bevor – der Guard kann auf die Hilfe des Vereins zählen
„Das berührt mich zutiefst“

Paderborn -

Als hätte Daniel Mixich nicht längst genug gelitten, rutscht der Pointguard der Uni Baskets auch im letzten Saisonspiel gegen Nürnberg (75:85) noch einmal aus und gibt seinem ohnehin lädierten Knie den Rest.
Mittwoch, 21.04.2021, 02:13 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 21.04.2021, 02:13 Uhr
Dieses Bild wird es so schnell nicht mehr geben: Daniel Mixichs Einsatz gegen Nürnberg wird sein vorerst letzter für die Uni Baskets gewesen sein. Im Mai muss er eine Knorpeltransplantation über sich ergehen lassen
Dieses Bild wird es so schnell nicht mehr geben: Daniel Mixichs Einsatz gegen Nürnberg wird sein vorerst letzter für die Uni Baskets gewesen sein. Im Mai muss er eine Knorpeltransplantation über sich ergehen lassen Foto: Elmar Neumann
Eineinhalb Wochen nach den finalen 40 Minuten sind die Schmerzen halbwegs erträglich, aber der 23-Jährige hat die Gewissheit, dass er um eine Knorpeltransplantation nicht mehr herumkommt und ihm ein Jahr ohne Basketball bevorsteht. Elmar Neumann hat mit dem gebürtigen Berliner über diese wenig erbauliche Perspektive, die vergangene Saison, viel Ibuprofen und eine Menge Spaß gesprochen. Daniel, die ProA-Saison ist für Sie mit einem weiteren Schreckmoment zu Ende gegangen. Wie geht es Ihnen, wie geht es Ihrem Knie? Daniel Mixich: Die MRT-Untersuchung in der vergangenen Woche hat leider ergeben,dass der Schaden im Knie noch größer geworden ist, als er ohnehin schon war.Meine Laune könnte natürlich besser sein, aber ich bin hier bei den Uni Baskets in sehr guten Händen. Gerade Claus Reinsberger (der Co-Trainer der Uni Baskets ist Leiter des Sportmedizinischen Instituts der Uni Paderborn, Anm. d. Red.) passt gut auf mich auf. Es hatte schon etwas von Ironie des Schicksals, dass Sie ausgerechnet auf dem Werbesticker einer Krankenkasse ausgerutscht sind... Mixich: (lacht) Tja, das kann man wohl so sagen. Die Probleme basieren auf dem Knorpelschaden, den Sie sich in der Vorbereitung der Saison 2019/2020 zugezogen haben? Mixich: Genau.Damals gab es schon eine erste Operation,aber auch danach hatte ich immer mal wieder Schmerzen hier, Schmerzen dort. Leider ist das Problem größer geworden und jetzt komme ich um die zweite OP doch nicht mehr herum. Niemand will sich freiwillig unters Messer legen. Aber es läuft darauf hinaus, dass die Operation Mitte, Ende Mai durchgeführt wird, damit mein Knie wieder die Chance bekommt, gesund zu werden. Ganz genau weiß ich selbst nicht, was ich dazu sagen soll, weil das schon ein großer Eingriff ist, aber – wie bereits angedeutet – lege ich mein Schicksal in die Hände von Claus und unserer medizinischen Abteilung und habe das größtmögliche Vertrauen. Headcoach Steven Esterkamp hat als Spieler die gleiche Erfahrung machen müssen und ist damals etwa ein Jahr lang ausgefallen.
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