Mo., 18.12.2017

Handball-Verbandsliga: HSG unterliegt TSG Harsewinkel 24:29 (14:15) Spradow feiert Derbysieg nach

Selten kam die HSG Spradow so frei zum Abschluss wie hier Jannis Vogt, der sechs Tore beim 24:29 gegen die TSG Harsewinkel erzielte.

Selten kam die HSG Spradow so frei zum Abschluss wie hier Jannis Vogt, der sechs Tore beim 24:29 gegen die TSG Harsewinkel erzielte. Foto: Klaus Münstermann

Von Klaus Münstermann

Bünde (WB). Die HSG Spradow hat in der Handball-Verbandsliga gegen den neuen Tabellenzweiten TSG Harsewinkel mit 24:29 (14:15) verloren. Bis zum 21:21 in der 47. Minute war offen, wer als Sieger die Halle verlassen würde.

Frühe Umstellung

Die Gastgeber lagen schnell 0:2 zurück, hatten diesen Rückstand aber eben so schnell in eine 3:2-Führung verwandelt. Die Gäste aus der Mähdrescherstadt versuchten zunächst mit einer 3-2-1-Deckung dem Angriffsspiel und vor allem Daniel Danowsky beizukommen. »Das hat aber gar nicht funktioniert«, sagte TSG-Keeper Johnny Dähne in der Pause. Folgerichtig stellte Harsewinkels Trainer Manuel Mühlbrandt auf eine 5-1-Formation um.

Zumeist kümmerte sich Pascal Pelkmann um Danowsky, der vor der Pause häufig auf die Linksaußen-Position auswich, um von dort ins Angriffsspiel einbezogen zu werden. Obwohl das nur selten gelang, erzielte Danowsky dennoch mit sieben Treffern die meistern für Spradow vor 80 Zuschauern am Samstag.

Spradow verliert den Faden

Die Gastgeber führten in der 16. Minute 8:5 und TSG-Spieler Malik St. Claire kassierte eine Zeitstrafe. »Da haben wir versäumt uns weiter abzusetzen«, bemängelte HSG-Trainer Markus Hochhaus hinterher. Nach Ablauf der Überzahl stand es 9:6 und der zurückgekehrte St. Claire erzielte das 7:9 für Harsewinkel. »Wir haben den Faden verloren und die Schiedsrichter sich von der permanenten Hektik auf der TSG-Bank anstecken lassen«, sagte Hochhaus.

Zwischendurch mit drei Toren zurück, war nach dem Tor durch Finn-Louis Fischer beim 21:21 (47.) wieder alles möglich. Doch technische Fehler von Helge Frederking und Fischer sowie eine Dähne-Parade bei einem Danowsky-Freiwurf auf der einen sowie vier Tore auf der anderen Seite, ließen Harsewinkel auf 25:21 (53.) davon ziehen – die Entscheidung.

Grund zum Feiern bietet der Derbysieg

Spradows Trainer Markus Hochhaus räumte ein: »Harsewinkels Sieg geht in Ordnung, weil wir am Ende zu viele Fehler gemacht haben.« Im Hinblick auf die anschließende Weihnachtsparty nahm Spradows Daniel Langer die fünfte Saisonniederlage pragmatisch: »Dann feiern wir heute den Derbysieg gegen Rödinghausen. Mit 11:11 Punkten ist für uns alles gut.« Als Rangsiebter trennt Spradow die obere von der unteren Tabellenhälfte.

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