SC Vlotho steht nach 13:0-Sieg in der zweiten Pokalrunde – Bonneberg verliert nach Verlängerung mit 1:2
Leichtes Spiel in Löhne

Vlotho (VZ). Mit einem 13:0-Kantersieg gegen den Fußball-B-Ligisten TSV Löhne erreicht der SC Vlotho die zweite Runde des Fußballkreispokals. Der TuS Bonneberg unterliegt dagegen beim SV Enger-Westerenger mit 1:2 nach Verlängerung.

Montag, 11.08.2014, 04:02 Uhr aktualisiert: 11.08.2014, 14:45 Uhr
Patrick Rosenberg (Mitte), Linksverteidiger des SC Vlotho, hat im Pokalspiel gegen den B-Ligisten TSV Löhne viel Platz für Offensivaktionen....
Patrick Rosenberg (Mitte), Linksverteidiger des SC Vlotho, hat im Pokalspiel gegen den B-Ligisten TSV Löhne viel Platz für Offensivaktionen. Der SCV zieht mit einem 13:0-Sieg in die zweite Pokalrunde ein und trifft dort auf den VfL Mennighüffen.

 Wenn SCV-Trainer Olaf Sieweke beim deutlichen Pokalsieg Grund für Kritik hat, dann kann er nur die mangelnde Torausbeute zur Pause meinen. Die Vlothoer führen nach 45 Minuten auf dem Ascheplatz in Löhne (Sieweke: »Der war gut abgezogen und ordentlich zu bespielen, da kann man nicht meckern.«) deutlich mit 5:0, lassen aber zahlreiche gute Gelegenheiten aus. »Da hatten wir schon einige Lattenschüsse dabei. Wir hätten zur Halbzeit schon mit 10:0 führen müssen«, sagt Sieweke. Gegen den B-Ligisten, der wohl auch gegen Gegner aus der gleichen Klasse große Probleme bekommen hätte und nicht fit gewirkt hat, trifft Leon Sobottka bereits in der zweiten Minute zum 1:0. Daniel Reineke (5.), Christian Franz (37.) und wiederum Sobottka mit zwei Treffern (20./42.) stellen den Pausenstand her. »In der Halbzeitpause habe ich gesagt, dass wir mehr machen müssen und dass ich unter zehn geschossenen Toren nicht zufrieden bin«, sagt Sieweke.

 Und die Mannschaft hört auf ihren Trainer. Neben Sobottka, Reineke und Franz tragen sich zur Zufriedenheit von Olaf Sieweke in den zweiten 45 Minuten auch noch Nico Natale, Moritz Reh (3) und Jannik Schling in die Torschützenliste ein – und schießen den TSV Löhne auf eigenem Platz mit 13:0 aus dem Pokalwettbewerb. »Die Jungs sind richtig gallig und wollen sich weiterentwickeln«, lobt der Trainer nach einer starken zweiten Hälfte sein Team, das in der Schlussphase eine Schrecksekunde verkraften muss, als Niklas Ritter verletzt vom Feld geht – und der SCV mit zehn Spielern die Partie beendet. Olaf Sieweke: »Die Verletzung ist aber nicht schlimm«, gibt der Coach schnell Entwarnung. 

SV Enger-Westerenger - TuS Bonneberg 2:1 n.V. (0:1/1:1)

Pokalfight mit Brummschädel: Der TuS Bonneberg unterliegt beim SV Enger-Westerenger nicht nur mit 1:2 nach Verlängerung – sondern verliert auch noch Abwehrspieler Matthias Berg, der mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus eingeliefert worden ist. »Er ist nach einem Zweikampf mit dem Kopf auf den Kunstrasen geknallt«, berichtet Bernd Degner, der damit früh zur Umstellung in der eigenen Abwehr gezwungen worden ist.

 Über 120 Minuten liefern sich beide Mannschaften eine spannende Pokalpartie mit leichten Vorteilen für die Gastgeber. Doch in Führung geht überraschend der TuS Bonneberg. Jan Körnig wird im Strafraum zu Fall gebracht und verwandelt den fälligen Elfmeter in der 30. Minute zum 1:0. Enger-Westerenger lässt sich von dem Rückstand aber nicht unterkriegen und startet wütende Angriffe. Doch die Bonneberger Abwehrkette hält – bis zur 61. Minute. Nach einer Ecke verschätzt sich Torwart Peter Berg und die Gastgeber erzielen per Kopf den Ausgleich. »Der Ball ist an den Innenpfosten geflogen und dann ins Tor gerollt«, sagt Bernd Degner.

 Anschließend folgt die Verlängerung, in der der TuS spätestens nach der gelb-roten Karte (105.) für einen SVEW-Spieler alle Trümpfe in der Hand hält. Doch das Tor schießen zehn Minuten vor dem Ende der Verlängerung die Gastgeber. »Sie haben den Ball durch unsere Abwehrkette gespielt. Da haben wir in dem Moment nicht aufgepasst«, sagt Bernd Degner, für den die Niederlage im Endeffekt in Ordnung geht. »Über die ganze Spielzeit gesehen, hat Enger-Westerenger verdient gewonnen. Sie haben die besseren Möglichkeiten gehabt.«

 Pascal Janitschke sieht in der letzten Spielminute der Verlängerung noch die gelb-rote Karte. Die Partie ist zu diesem Zeitpunkt aber schon entschieden.

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