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Di., 02.09.2014

Bezirksliga: SC Vlotho kommt über den Kampf – Samson und Wochmin die Gewinner  Versteckspiel im hohen Gras 

Halbwegs glücklich über das Unentschieden: Nico Natale (rechts) wringt nach der Regenschlacht in Isenstedt erst einmal sein durchnässtes Trikot aus. Die Partie beim Aufsteiger musste in der ersten Halbzeit sogar kurzfristig unterbrochen werden.

Halbwegs glücklich über das Unentschieden: Nico Natale (rechts) wringt nach der Regenschlacht in Isenstedt erst einmal sein durchnässtes Trikot aus. Die Partie beim Aufsteiger musste in der ersten Halbzeit sogar kurzfristig unterbrochen werden.

Von Andreas Klose

Vlotho (VZ). Vieles ist möglich in dieser Bezirksliga-Saison, das hat der dritte Spieltag gezeigt. So haben die Aufsteiger FC Muckum (3:3 gegen Werther) und SC Isenstedt (1:1 gegen Vlotho) den Aufstand geprobt, während der Dritte im Bunde, die hoch gehandelte SV Eidinghausen-Werste, was auf die Mütze bekommen hat (0:5 in Holsen).

SC-Trainer Olaf Sieweke freut sich, dass seine Mannschaft den guten vierten Tabellenplatz gehalten hat und nun gegen die punkt- und torgleichen Espelkamper am kommenden Sonntag ein Spitzenspiel im Rudolf-Kaiser-Stadion bestreiten kann. »Das haben wir uns nicht zuletzt durch das 1:1 in Isenstedt hart erarbeitet«, betont der SC-Coach. Ganz vorn rangieren derzeit jedoch der VfL Holsen und der TuS Jöllenbeck – was nicht wirklich überraschend ist.

 Gegen die Preußen aus Espelkamp können die Weserstädter dann wieder auf dem gewohnten Kunstrasen spielen. Der Platz beim Neuling SC Isenstedt war am Sonntag das absolute Kontrastprogramm zum Rudolf-Kaiser-Stadion. Auf dem längere Zeit nicht gemähten Rasen hätte man auch ohne Probleme Ostereier oder sonstige Dinge verstecken können. Und der sintflutartige Regen, der zur Unterbrechung der Begegnung geführt hat, spielte letztlich auch den Espelkamper Vorstädtern in die Karten. Eine über den Kampf kommende Mannschaft wie Isenstedt war hier klar im Vorteil.

Reh belohnt sich mit Kopfballtreffer

 Felix Samson, der diesmal für den verletzten Jan-Moritz Reh in der Anfangsformation stand, nutzte seine Chance zu 100 Prozent. Er belohnte sich mit dem Kopfballtreffer zum zwischenzeitlichen 1:0. Nicht ganz so gut lief die Partie für den von RW Kirchlengern gekommenen Patrick Rosenberg. Der 19-Jährige hatte während der 90 Minuten einige unglückliche Szenen. »Solch ein junger Spieler kann sich auch einmal ein schwächeres Spiel erlauben. Das muss man ihm einfach zugestehen«, stärkte Trainer Olaf Sieweke seinem Defensivmann postwendend den Rücken.

 Zu einem der Gewinner des Tages avancierte der Ex-Rödinghausener Andreas Wochmin. Nach seiner Einwechslung in der 61. Minuten sorgte er für viel Theater auf der rechten Außenbahn. Nach einem Kreuzbandriss hatten Wochmin zuletzt Leistenprobleme erneut gestoppt. Kommt der Offensivmann nun endlich in Fahrt und bleibt von weiteren Rückschlägen verschont, wird er für den SCV eine Bereicherung sein.

 Leo Lammert ließ nach der Pokal-Schmach in Dreyen (0:8) das Spiel der ersten Mannschaft aus. Der Vorsitzende des SC Vlotho klapperte dafür andere Plätze ab. Am Mittag schaute er bei der B-Liga-Reserve im Spiel beim FC Löhne-Gohfeld vorbei (5:1). Anschließend verschlug es ihn noch auf die Lohe, wo Lammert die 0:5-Packung des TuS in der Bezirksliga gegen den TuS Bruchmühlen geboten bekam. Noch mehr Live-Fußball hatte es am Tag zuvor gegeben. »Ich war beim Regionalliga-Spiel zwischen dem SC Verl und Viktoria Köln«, erzählte Lammert. 800 Zuschauer verloren sich beim Auftritt des Titelfavoriten vom Rhein, der sich in Verl mit 2:1 durchsetzte und Platz eins verteidigte. »Da hatte man beste Sicht«, grinste Lammert.

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