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Fr., 03.10.2014

SC Vlotho: Olaf Sieweke weiß aber, dass seine Elf mit dem Spitzenteam mithalten kann »Holsen ist der Favorit«

Auf die Offensivqualitäten von Leon Sobottka (weißes Trikot) haben sich die Vlothoer in den vergangenen Spielen verlassen können. Der Mittefeldspieler glänzte als mehrfacher Torschütze und will auch gegen den VfL Holsen überzeugen.

Auf die Offensivqualitäten von Leon Sobottka (weißes Trikot) haben sich die Vlothoer in den vergangenen Spielen verlassen können. Der Mittefeldspieler glänzte als mehrfacher Torschütze und will auch gegen den VfL Holsen überzeugen.

Von Andreas Klose

Vlotho (VZ). Nun muss Fußball-Bezirksligist SC Vlotho Farbe bekennen: Mit dem Heimspiel gegen den Tabellenvierten VfL Holsen (So., 15 Uhr, Rudolf-Kaiser-Stadion) eröffnen die Weserstädter die Zeit der Spitzenspiele in dieser Liga.

 »Holsen hat vor der Saison selbst erklärt, um die Meisterschaft mitspielen zu wollen. Weil wir eine andere Zielsetzung haben, sehe ich den VfL an diesem Sonntag in der Favoritenrolle«, betont SC-Trainer Olaf Sieweke. Dass seine Mannschaft jedoch auch mit den Titelkandidaten mithalten kann, hat sie vor ein paar Wochen im Spiel gegen den FC Preußen Espelkamp (3:1) eindrucksvoll bewiesen.

 Holsens Erfolgsserie wurde am vergangenen Sonntag gestoppt. Die spielstarke Mannschaft des TSV Schötmar zeigte dem VfL an diesem Tag die Grenzen auf und gewann in der Höhle des Löwen klar mit 4:0. So etwas hatte in Holsen keiner der Verantwortlichen auf dem Schirm. »Ist doch klar, die werden bei uns Wiedergutmachung betreiben. Der Druck liegt klar bei den Gästen. Für sie besteht die Gefahr, dass der TuS Jöllenbeck an der Spitze davon zieht«, erklärt Olaf Sieweke.

 Holsen wird sich somit im Rudolf-Kaiser-Stadion nicht verstecken, sondern vielmehr vom Beginn an das Offensivspiel aktivieren. »Der SC Vlotho hat eine sehr gute Qualität. Das werden ganz schwere 90 Minuten für uns«, sagt VfL-Coach Frank Schwöppe.

 Wie fast immer seit Beginn der Saison, so kann beschränken sich die Personalprobleme bei den Vlothoern auf ein Minimum. Mit Ausnahme des jungen Dominik Delius, der sich zuletzt bei einem Einsatz in der zweiten Mannschaft eine Knöchelblessur zugezogen hat und pausieren muss, sind alle anderen Akteure einsatzbereit. »Man muss die Spieler nicht Tag und Nacht im Training quälen. Das habe ich bislang immer so gehalten. Vielleicht reduziert sich dadurch auch die Anzahl der Verletzungen im Kader«, stellt Olaf Sieweke eine interessante These auf. Felix »Quälix« Magath würde hier sicherlich energisch widersprechen.

 Beim 5:2-Erfolg in Häger wechselte Sieweke zur Pause mit Jan-Moritz Reh und Andreas Wochmin zwei Spieler aus. Eine Woche vorher traf es sogar Fidan Muji, den Mittelfeld-Chef der Winterberger. »Das hat gar nichts zu sagen. Das habe ich auch den Spielern vermittelt. Jeder kann man einen weniger guten Tag erwischen. Der Andreas Wochmin wird sicherlich gegen den VfL Holsen wieder am Ball sein«, betont Olaf Sieweke.

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