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Di., 14.10.2014

Fußball-Bezirksliga: SC Vlotho analysiert Niederlage gegen Jöllenbeck  Haxen helfen beim Abhaken 

Bedröppelte Gesichter auf der Vlothoer Ersatzbank: Timo Ackermann (von links), Andreas Wochmin, Felix Samson, Max Meier, Marcel Segebrecht und Nico Natale müssen mit ansehen, wie ihre Mannschaft beim TuS Jöllenbeck 0:2 verliert.

Bedröppelte Gesichter auf der Vlothoer Ersatzbank: Timo Ackermann (von links), Andreas Wochmin, Felix Samson, Max Meier, Marcel Segebrecht und Nico Natale müssen mit ansehen, wie ihre Mannschaft beim TuS Jöllenbeck 0:2 verliert.

Vlotho (aKl). Wunden lecken beim Oktoberfest in Bad Salzuflen: Bei zünftiger bayerischer Musik und knusprigen Schweinshaxen haben die Bezirksliga-Kicker des SC Vlotho samt ihrem Trainer schnell einen dicken Strich unter die 0:2-Niederlage im Spitzenspiel beim TuS Jöllenbeck vollzogen.

»Die erste Saisonpleite wird uns keinen Knacks geben. Wir sind weiter gut dabei und werden sicherlich noch einige Spiele gewinnen«, zeigt sich auch Coach Olaf Sieweke schon wieder sehr optimistisch. Vor 400 Zuschauern im Jöllenbecker Naturstadion war ja auch längst nicht alles schlecht, was die Weserstädter während der 90 temporeichen Minuten boten. Allerdings war der gastgebende Klassenprimus vor allem in der ersten Hälfte sehr dominant.

»Da waren die Jöllenbecker immer einen Schritt schneller und in den Aktionen spritziger. Nach der Pause konnten wir dann mithalten. Auch nach dem zweiten Gegentreffer hat meine Mannschaft alles versucht, noch einmal ranzukommen – allerdings letztlich vergeblich«, sagte Sieweke.

Der Weg zum Titel führt nur über den TuS Jöllenbeck, das ist nicht erst seit der Partie am Freitagabend klar. Die Mannschaft verfügt für Bezirksliga-Verhältnisse über eine große individuelle Klasse. Der Respekt bei den Vlothoer Akteuren war zunächst groß, das war besonders im ersten Abschnitt deutlich zu sehen.

Vor allen Dingen Routinier Fidan Muji und Torjäger Leon Sobottka erwischten in Jöllenbeck nicht ihren besten Tag. Das hatte natürlich auch Fachmann Olaf Sieweke erkannt. Für Fidan Muji war nach 45 Minuten Schluss. Für ihn kam Felix Samson, der sich allerdings auch selten effektiv in Szene zu setzen vermochte. Defensivmann Benjamin Holt musste bereits nach 36 Minuten passen. »Er hat sich eine Leistenverletzung zugezogen. Damit hatte er schon einmal Probleme«, so Sieweke. Andreas Wochmin zwickte der Oberschenkel. Deshalb kam der Ex-Rödinghausener in Jöllenbeck gar nicht zum Einsatz.

In dieser Woche will Olaf Sieweke die 90 Minuten beim Tabellenführer noch einmal analysieren. Am kommenden Sonntag wartet mit dem BV Stift Quernheim bereits die nächste starke Mannschaft auf die Vlothoer Akteure. Dann jedoch hat der SCV wieder Heimrecht.

 

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