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Sa., 25.10.2014

Bezirksliga: SC Vlotho darf vor Duell in Bad Salzuflen nicht auf Amtshausberg trainieren  Platz-Verbot ärgert Sieweke 

Die Arbeit beim SC Vlotho bereitet Olaf Sieweke (links) Freude. Die Platzsperre im Jahnstadion ärgerte den Coach, hier mit Obmann Stephan Gold, in dieser Woche allerdings. Gerne hätte er vor dem Duell beim SC Bad Salzuflen auf Naturrasen trainieren lassen.

Die Arbeit beim SC Vlotho bereitet Olaf Sieweke (links) Freude. Die Platzsperre im Jahnstadion ärgerte den Coach, hier mit Obmann Stephan Gold, in dieser Woche allerdings. Gerne hätte er vor dem Duell beim SC Bad Salzuflen auf Naturrasen trainieren lassen.

Von Andreas Klose

Vlotho (VZ). Kurze Anreise: Fußball-Bezirksligist SC Vlotho gastiert »um die Ecke« beim SC Bad Salzuflen (15 Uhr, Stadion an der Waldstraße) und ist in dem Duell klarer Favorit. Zwei Vlothoer feiern dabei ein Wiedersehen.

Vlothos Trainer Olaf Sieweke war in der zweiten Wochenhälfte angesäuert. »Weil wir in Bad Salzuflen auf Naturrasen spielen, wollten wir uns Donnerstag und Freitag im Amtshausberger Jahnstadion vorbereiten. Da jedoch hat uns die Stadt Vlotho einen Strich durch die Rechnung gemacht. Sie hat den Platz kurzfristig gesperrt, was ich nicht verstehe, denn wir hatten doch viel mehr Wind als Regen«, betont Sieweke.

Gegen den Tabellenfünfzehnten aus der Badestadt sind die Aussichten trotzdem gut, den Platz in der Spitzengruppe weiter zu festigen. Der SCV kommt als Dritter schon auf 23 Punkte, während Landesliga-Absteiger Bad Salzuflen (7) im Keller herumkrebst. Ein Selbstläufer wird es dennoch nicht, da ist sich Sieweke sicher. »Salzuflen hat zuletzt gegen den starken TSV Schötmar bis zur 87. Minute geführt. Die werden sich gegen uns zerreißen. Ich erwarte an der Waldstraße ein reines Kampfspiel. Wir sind auf alle Fälle gewarnt.« Mit einigen Spielern der Gastgeber ist Vlothos Coach bestens vertraut. »Tim Jan, Jarrit Karaus, und Edgard Müller sowie Alex Ritter, den ich aus meiner Herforder Zeit kenne, sind richtig gute Fußballer«, sagt er.

Gegenüber dem 3:2-Erfolg gegen den BV Stift Quernheim gibt es im Kader kaum Veränderungen. Wie angekündigt, wird Max Meier aufgrund seiner Arbeitsstelle in Düsseldorf nicht mehr für den SCV auflaufen. »Aus der Reserve sind Dominik Delius und Felix Samson für uns kein Thema. Beide sind verletzt«, betont der Coach, der weiter auf Offensivmann Leon Sobottka setzt, obwohl er zuletzt nicht so effektiv agierte wie zu Saisonbeginn. »Der Junge kommt wieder, davon bin ich überzeugt. Im Training sind seine Leistungen absolut in Ordnung.«

Mit Benjamin Holt und Routinier Fidan Muji feiern zwei Vlothoer ein Wiedersehen mit ihren ehemaligen Kollegen. Beide spielten bis zum Sommer in Bad Salzuflen. Auf der anderen Seite freut sich Flügelflitzer Viktor Pries auf den SC Vlotho, für den er unter Frank Warbende zwei Jahre lang erfolgreich aktiv war. Pries hat sich bei den Badestädtern einen Stammplatz erkämpft und wird besonders motiviert sein. »Wir müssen sicher stehen. Spielerisch sind wir diesem Gegner sicher überlegen«, erklärt Olaf Sieweke.

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