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Mo., 05.10.2015

SC Vlotho: Trainer-Geburtstagskind Olaf Sieweke (50) sieht gute Leistung gegen Werl-Aspe Zwischen Bayern-Trip und Oktoberfest

Olaf Sieweke ist mit dem SC Vlotho in der Fußball-Bezirksliga derzeit das Maß aller Dinge.

Olaf Sieweke ist mit dem SC Vlotho in der Fußball-Bezirksliga derzeit das Maß aller Dinge. Foto: Alexander Grohmann

Von Andreas Klose

Vlotho (WB). Eigentlich wollte er es unter Verschluss halten, doch dann nannte SC Vlothos Trainer Olaf Sieweke doch den Grund für die Spielverlegung gegen den SV Werl-Aspe auf Samstag. »Ich werde am 4. Oktober 50. Wir feiern diesen Tag mit Freunden in Bayern«, plauderte Sieweke aus dem Nähkästchen.

Seine Mannschaft ließ sich nicht lumpen, bereitete mit einer überzeugenden Leistung beim 3:1 ein tolles Geschenk. »Wie doch die Zeit vergeht. Jetzt bin ich bereits seit 15 Jahren als Trainer tätig. Dabei denke ich oft, dass meine Zeit als Spieler gerade erst vorgestern war«, sinnierte Sieweke vor den 90 Minuten gegen den Aufsteiger.

Durch den neuerlichen Dreier bleiben die Weserstädter weiter auf dem Bezirksliga-Thron. »Heute würde mir bereits ein sogenannter schmutziger Sieg völlig ausreichen«, hatte Siewekes Wunsch in Anbetracht der Tatsache, dass er erneut mit Jannik Schling, Hannes Stegen und Marcel Czinski auf seine Top-Leute in der Defensivabteilung verzichten musste, vor der Partie gegen Werl-Aspe gelautet. »Ich will nichts riskieren. Die Drei sollen ihre Verletzungen auskurieren. Ich hoffe, dass sie in Kutenhausen wieder ein Thema sind und in den Kader zurückkehren.«

Das wird sicherlich eng, denn das Duell bei der SVKT wird bereits am kommenden Freitag angepfiffen – auf Wunsch der Vlothoer, die dann das Oktoberfest in den Messehallen in Bad Salzuflen vor der Brust haben. Diese Veranstaltung ist zu einem festen Bestandteil im Jahreskalender des SCV geworden, hat Tradition.
Neuzugang Sascha Schmikal wird in diesem Jahr erstmalig auf der Wiesn dabei sein. Mit breiter Brust, denn gegen Werl-Aspe gelangen dem Ex-Jöllenbecker, der auch bei Arminia Bielefeld ausgebildet wurde, seine Saisontore fünf und sechs. Der erst 21-Jährige steigert sich von Spiel zu Spiel, überzeugt durch Lauffreudigkeit und eben Torgefährlichkeit.

Ein Sonderlob von Olaf Sieweke bekam nach der Begegnung gegen Werl-Aspe der junge Lorenzo Fuhrberg. Der Filius von »Icke« Fuhrberg, einem ehemaligen Regionalliga-Akteur unter anderem in Diensten des SC Herford, hat vom Können seines Vaters eine große Portion geerbt. »Der Junge hat seine Aufgabe hervorragend gelöst«, betonte Sieweke.

Einzig die Torausbeute genügte am vergangenen Samstag nicht den Ansprüchen. Gegen defensivschwache Gäste war viel mehr möglich – auch ein Kantersieg. Trotzdem war man im Lager des SC Vlotho sehr zufrieden. Auch nach acht Spieltagen ist die Mannschaft ungeschlagen und steht weiter an der Tabellenspitze. Am Freitag in Kutenhausen wird es sicher ungleich schwerer, doch unmöglich ist auch dort ein Erfolg nicht

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