Mo., 23.04.2018

TuS Westfalia Vlotho-Uffeln schlägt Meißen mit 25:24 (9:10) Glißmann behält die Nerven

Spielertrainer Oliver Glißmann (rechts) und Alexander Flechtner feiern den 25:24-Heimsieg gegen Meißen.

Spielertrainer Oliver Glißmann (rechts) und Alexander Flechtner feiern den 25:24-Heimsieg gegen Meißen. Foto: Harald Flechtner

Vlotho (WB/fw). Zwölf Minuten brauchen die Bezirksliga-Handballer des TuS Westfalia Vlotho-Uffeln, um im Heimspiel gegen Meißen den ersten Treffer zu erzielen. Dennoch geht es nur mit 9:10-Rückstand in die Pause und am Ende jubeln die Vlothoer sogar über den 25:24-Heimsieg.

»Wir haben niemals aufgegeben. Die ganze Mannschaft hat toll gekämpft«, lobt Spielertrainer Oliver Glißmann nach der spannenden Partie. Der Coach selbst ist es, der wenige Sekunden vor dem Ende den 25:24-Siegtreffer erzielt. »Ich habe mich selbst eingewechselt, daher wollte ich auch die Verantwortung übernehmen«, sagt Glißmann.

Den Start verschlafen die heimischen Handballer jedoch komplett. »Es hat bis zur zwölften Minute gedauert, bis wir das erste Tor erzielt haben«, sagt Glißmann. Glück für die Vlothoer: Während die Offensive nicht in Fahrt kommt, zeigt die Abwehr eine gute Leistung. So liegen die Gäste nur 2:1 vorn. Nach 23 Minuten kann sich Meißen zwar auf 5:9 absetzen, doch die Vlothoer geben nicht auf. Nach vier Toren in Folge geht es anschließend mit 9:10 in die Pause.

Sven Lükemeier wirft gegen Meißen sechs Tore. Foto: Harald Flechtner

In der zweiten Halbzeit setzen sich die Gäste erneut ab. Der Rückstand ist in der 54. Minute aber wieder egalisiert, als Oliver Glißmann den 22:22-Ausgleich erzielt. Zudem spielen in dieser Phase Sven Lükekemeier (6 Tore) und Janis Brandt (7) stark auf, werfen wichtige Tore.

Anschließend geht es hin und her, doch Jakob Ostermeier bringt die Vlothoer in der 58. Minute erstmals in Führung: 24:23. Meißen gleicht zum 24:24 aus und kommt noch einmal in Ballbesitz – ist nach einer Zeitstrafe aber in Unterzahl.

Die Vlothoer fangen den Angriff ab und Glißmann nimmt noch eine Auszeit. Den folgenden Angriff spielen die Vlothoer perfekt aus, der Ball landet beim Spielertrainer, der mit seinem Tor zum 25:24 den Heimsieg perfekt macht. »Im Hinspiel hat Meißen in letzter Sekunde das Unentschieden geworfen, nun haben wir kurz vor Schluss den Siegtreffer erzielt«, freut sich der TuS-Trainer nach dem Heimerfolg.

Nur die verschlafenen zehn Minuten zu Beginn der Partie ärgern Glißmann ein wenig. »Zurzeit haben wir immer mal wieder diese zehn Minuten. Den Schalter, um das abzustellen, habe ich leider noch nicht gefunden«, sagt der Coach.

TuS Westfalia Vlotho-Uffeln: Ohlemeier, Kreideweiß - Flechtner, Giesen, Ostermeier (2), Brandt (7/4), Wolf, Groß, Kohlstädt (4), Twele (n.e.), Lükemeier (6), Tariq (1), Weinert (1), Glißmann (4).

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