Di., 17.07.2018

Fußball-Kreisliga A: SC Vlotho II startet mit 25-Mann-Kader – Ziel sind sichere Gefilde Schemel hat künftig die Qual der Wahl

Mit diesem Kader startet der SC Vlotho II in der neuen Saison in der Fußball-Kreisliga A Herford: (obere Reihe von links) Florian Thielker, Jonas Berg, Maximilian Minnig, Andreas Harms, Dietrich Koch, (mittlere Reihe von links) Trainer Stefan Schemel, Betreuer Uwe Büsching, Matthias Körperich, Hendrik Sellmann, Jeger Nikolaj Tippel, Luis Schröer, Till Buchholz, Andre Wurms, (vordere Reihe von links) Okan Sayki, Leon Egelkamp, Sekou Souma, Daniel Winter, Jonas Brodziak, Till Schröer und Isi Kahraman.

Mit diesem Kader startet der SC Vlotho II in der neuen Saison in der Fußball-Kreisliga A Herford: (obere Reihe von links) Florian Thielker, Jonas Berg, Maximilian Minnig, Andreas Harms, Dietrich Koch, (mittlere Reihe von links) Trainer Stefan Schemel, Betreuer Uwe Büsching, Matthias Körperich, Hendrik Sellmann, Jeger Nikolaj Tippel, Luis Schröer, Till Buchholz, Andre Wurms, (vordere Reihe von links) Okan Sayki, Leon Egelkamp, Sekou Souma, Daniel Winter, Jonas Brodziak, Till Schröer und Isi Kahraman. Foto: Andreas Klose

Von Andreas Klose und Philipp Bülter

Vlotho (WB). Nach dem Last-Minute-Klassenerhalt in der Vorsaison könnte jetzt eine sehr entspannte Spielzeit folgen: Die Fußballer des SC Vlotho II starten mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein in das dritte Jahr im Kreisoberhaus. Acht Zugänge verstärken den Kader der Weserstädter.

Trainer Stefan Schemel kann nun auf ein Aufgebot von 25 Akteuren zurückgreifen. »Das war zuletzt ganz anders, da hatte ich nur 17 bis 18 Spieler zur Verfügung. Diese Entwicklung freut mich natürlich, zumal wir den Kader noch einmal verjüngt haben«, konstatiert Schemel zufrieden.

Die Konstellation in der Kreisliga A ist ein Stück weit einmalig. Wie berichtet, gibt es durch den Rückzug des SV Rödinghausen III höchstens einen Absteiger. Wenn, was wohl wahrscheinlich ist, auch der starke kriselnde TSV Löhne die Segel streicht, dann folgt sogar eine Saison ganz ohne Absteiger. »Das ist einmalig, irgendwie schon komisch«, sagt Schemel.

Entwicklungschance

Für die weitere Entwicklung der sehr jungen Spieler könne es jedoch auch positiv sein, wenn es nicht an jedem Spieltag – insbesondere in den die Spielzeit abschließenden Wochen – um die »Existenz« geht. »Als Unterbau der Landesliga-Mannschaft ist es auch unsere Aufgabe, Spieler zu entwickeln und auf höhere Aufgaben vorzubereiten. Das werden wir konsequent umsetzen«, betont der Ex-Wüstener, dessen Ziel es ist, einen Platz zwischen Rang zehn und 15 zu erreichen.

Froh ist der Coach darüber, dass von sofort an mit Dennis Tacke (SV Wüsten) ein zweiter Torhüter im Kader zu finden ist. »Mit ihm habe ich selbst noch zusammengespielt. Dennis ist ein ganz ruhiger Vertreter und sehr erfahren«, freut sich Schemel auf seinen alten Bekannten. Mit dem torgefährlichen Julien Granzotto (SG Kalldorf) und Baku Karatay (TuS Königsdorf) kehren zwei SCV-Eigengewächse in das Rudolf-Kaiser-Stadion zurück. Leon Egelkamp rückt aus der dritten Mannschaft hoch zur Zweiten. Mit Isi Kahraman, Jonas Brodziak sowie Okan Sayki kommen drei Akteure aus der eigenen A-Jugend.

Mit Dominik Delius (SG Kalldorf) hat der Mannschaftskapitän und Leistungsträger dem SC Vlotho den Rücken gekehrt. Gerade ihn hätten die Verantwortlichen gerne weiter auf dem Winterberg gesehen.

So lief das zweite Testspiel

Nach dem 4:0-Erfolg gegen den SV Wüsten hat der SC Vlotho II im zweiten Testspiel eine Niederlage hinnehmen müssen. Die Partie gegen den Lemgoer A-Ligisten TSV Kirchheide endete mit einer 0:2 (0:0)-Pleite. »Das war ein ganz klassisches Vorbereitungsspiel: Wir waren fußballerisch klar besser als der Gegner, aber im Spiel nach vorne nicht frisch genug«, sagt Stefan Schemel. Nachdem die Hausherren zum zweiten Durchgang acht Spieler ausgewechselt hatten, sei das Spiel seiner Mannschaft »dann recht ungeordnet« gewesen. Die Gäste markierten zwei späte Tore (85., 87.) und sicherten sich somit den Sieg.

Für die kommenden Aufgaben ist Stefan Schemel gleichwohl positiv gestimmt. »Ich bin zufrieden mit den Jungs, die alle gut mitziehen«, sagt er. Nach dem folgenden Testspiel am Donnerstag um 19 Uhr beim B-Ligisten TuS Lockhausen gibt der Coach seiner Mannschaft drei Tage frei. Schemel: »Wir hatten zuletzt fünf Einheiten in acht Tagen – das passt.«

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