Do., 07.03.2019

Nachwuchsreiter Louis-Fynn Tschischke nach Kreuzbandriss wieder fit Zurück in seinem Revier

Wieder fit: Louis-Fynn Tschischke sitzt nach erfolgreicher Knieoperation wieder im Sattel. Beim Heimturnier gelangen dem Exteraner zwei zweite Plätze.

Wieder fit: Louis-Fynn Tschischke sitzt nach erfolgreicher Knieoperation wieder im Sattel. Beim Heimturnier gelangen dem Exteraner zwei zweite Plätze.

Von Lars Krückemeyer

Vlotho (WB). Keine sechs Monate ist es her, als Nachwuchsreiter Louis-Fynn Tschischke vom RV von Bismarck Exter beim Training auf einem Großpferd absteigen wollte, im Steigbügel hängenblieb und sich das Knie verdrehte. Die schlimme Diagnose damals: Kreuzbandriss!

Der Schock saß tief, doch die Operation verlief nach Plan und beim Exteraner Heimturnier am vergangenen Wochenende gelangen dem 14-Jährigen schon wieder gute Platzierungen. »Ich spüre von der Verletzung nichts mehr. Die Pause war kürzer als erwartet. Ich bin ja noch jung, da verheilt so eine Verletzung etwas schneller«, sagte Tschischke.

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»Ich spüre von der Verletzung nichts mehr. Die Pause war kürzer als erwartet. Ich bin ja noch jung, da verheilt so eine Verletzung etwas schneller«, sagte Tschischke.

Louis-Fynn Tschischke

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Auf Landmarie, seinem besten Pferd aus Familienbesitz, belegte der Schüler des Vlothoer Weser-Gymnasiums Platz zwei im L-Punktespringen mit Joker und mit Vulpecula wurde er ebenfalls Zweiter im L-Springen mit Stechen für Junioren und Junge Reiter. Auch von der siebenjährigen Magics First Lady verspricht sich der junge Reiter für die Zukunft noch einiges. »Sie hat noch viel Vermögen!«

Pferde mit Potenzial

Bei den Bismarck Indoors, so der neue Name des bewährten Turniers in Exter, sattelte Tschischke Landmarie auch in einem M*-Springen mit Stechen. »Da ist mir ein blöder Fehler passiert«, ärgerte er sich. Ohne Abwurf blieben die beiden in einem M*-Zeitspringen und belegten den 17. Platz. Schon längst ist er in Prüfungen der Klassen M unterwegs und auch platziert.

Der 14-Jährige wandelt auf den Spuren seines Vaters Markus, der bis zur schweren Klasse erfolgreich unterwegs war und sich im RV von Bismarck Exter als 2. Vorsitzender engagiert. Unter den Augen des Papas dreht Louis-Fynn nahezu täglich seine Runden, außerdem trainiert er im Stützpunkt bei Marcus Döring.

Auf den Spuren des Vaters

Das soll sich weiter auszahlen. Louis-Fynn Tschischke hat sich für 2019 einiges vorgenommen. Besonders freut er sich auf die internationalen Wettbewerbe. »Ostern trete ich in Frankreich an. Da wird draußen auf einem großen Grasplatz geritten«, sagte der talentierte Springreiter.

Westfalenmeisterschaft im Blick

Und dann ist da noch die Westfalenmeisterschaft, auf die er ein besonderes Augenmerk richtet. Denn: »Da ist es im vergangenen Jahr für mich nicht so gut gelaufen.« Mit seiner Landmarie reichte es bei den Pony-Springreitern »nur« für den 14. Platz. Etwas Pech in den Qualifikationen verhinderte eine bessere Platzierung.

Die Titelkämpfe sind gleichzeitig eine Sichtung für die Deutsche Meisterschaft, auch das ist ein Ziel des ehrgeizigen Jungen. Dann kann er weiter auf den Spuren seines Vaters wandeln – hoffentlich bei bester Gesundheit.

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