Di., 19.03.2019

Reiten: 56 Teilnehmer beim westfälischen Vierkampf-Championat Premiere in Exter

Bester Teilnehmer aus dem Kreis Herford: Louis Fynn Tschischke vom RV von Bismarck Exter belegt in der Einzelwertung den 23. Platz.

Bester Teilnehmer aus dem Kreis Herford: Louis Fynn Tschischke vom RV von Bismarck Exter belegt in der Einzelwertung den 23. Platz. Foto: Lars Krückemeyer

Von Lars Krückemeyer Vlotho (WB). Das war selbst für den turniererfahrenen Reiterverein von Bismarck Exter eine Premiere: Die Entscheidungen beim Westfälischen Vierkampf-Championat der Junioren fielen am Sonntag in der Halle an der Solterbergstraße. Nach den Lauf- und Schwimmwettbewerben am Samstag in Herford folgten dort die Dressur- und Springprüfungen der Klasse A**.

Exter war ein logischer Austragungsort für den Kreisreiterverband Herford als Gastgeber der Meisterschaft. »In Exter waren ja kürzlich erst zwei Turniere, da konnten wir noch viel übernehmen. Außerdem fand parallel beim RV Herford ein Voltigierturnier statt«, erklärte KRV-Vorsitzender Jobst-Hermann Schnasse.

Schwimen, Laufen, Reiten

Nur knapp drei Monate Vorlaufzeit hatte der Kreisverband. »Wir konnten die Pferde auf dem Hof Düstersiek in unmittelbarer Nähe der Halle unterbringen«, ergänzte Exters Vorsitzender Hans-Herbert Obermowe, der mit seinem Team auch kurz nach den eigenen Turnieren in Sachen Organisation wieder mit Herzblut dabei war.

Die sportliche Bedeutung des Vierkampfes ist für die Teilnehmer durchaus unterschiedlich. So genießt er im Münsterland einen hohen Stellenwert, was sich auch in den Ergebnissen zeigte. Grundvoraussetzung für den Vierkampf ist selbstverständlich das Reiten. Aber wer vorne mit dabei sein will, muss auch außergewöhnlich fit sein. 3000 Meter Laufen im Herforder Stadion und 50 Meter im Schwimmbecken des H2O galt es am ersten Tag zu absolvieren. Darauf hatten sich Exteraner mit Lauftraining bei Hermannslauf-Teilnehmer Jan Obermowe und Schwimmeinheiten bei Franziska Krstic vorbereitet.

Party auf dem Bildungscampus

Dass es nicht zu vorderen Ergebnissen reichte, war für das Exteraner Quartett Louisa Kölling, Isabel Sandmann, Enrica Obernolte und Louis-Fynn Tschischke nicht so wichtig. »Es war anstrengend, aber schön. Wir wollten Spaß haben«, sagte Kölling.

Dazu trug auch die Party beim Westfalenabend am Samstag auf dem Herforder Bildungscampus teil. »Ein Glücksfall für unseren Kreisreiterverband, dass wir den Zuschlag bekommen haben«, fasste Schnasse die abwechslungsreichen Tage eines ungewöhnlichen Wettbewerbs zusammen.

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