Di., 26.03.2019

Fußball-Landesliga: Der Tabellenletzte hat große Personalprobleme und tritt in Rietberg nicht an. Der SC Vlotho würde von einer Abmeldung profitieren. Bad Lippspringe vor Rückzug?

Tino Müller (links) und der SC Vlotho würden von einem Rückzug des BV Bad Lippspringe profitieren.

Tino Müller (links) und der SC Vlotho würden von einem Rückzug des BV Bad Lippspringe profitieren. Foto: Andreas Klose

 

Vlotho (WB/lak/it/rö). In den Abstiegskampf der Fußball-Landesliga könnte bald Bewegung kommen. Der abgeschlagene Tabellenletzte BV Bad Lippspringe trat am Sonntag aus Personalmangel zum Spiel bei Viktoria Rietberg nicht an und verlor kampflos 0:2. Der Sportliche Leiter Ralf Kowalleck schloss eine Zurückziehung der Mannschaft nicht aus.

Vlotho (WB/lak/it/rö). In den Abstiegskampf der Fußball-Landesliga könnte bald Bewegung kommen. Der abgeschlagene Tabellenletzte BV Bad Lippspringe trat am Sonntag aus Personalmangel zum Spiel bei Viktoria Rietberg nicht an und verlor kampflos 0:2. Der Sportliche Leiter Ralf Kowalleck schloss eine Zurückziehung der Mannschaft nicht aus.

Sollte es tatsächlich so kommen und alle Lippspringer Spiele aus der Wertung genommen werden, würde der aktuelle Vorletzte SC Vlotho profitieren und den Rückstand auf Relegationsplatz 13 von sechs auf fünf Punkte verringern. Dem SC Vlotho würden die beiden 0:0-Unentschieden gegen Bad Lippspringe und damit nur zwei Punkte abgezogen. Am schlimmsten träfe es den SuS Bad Westernkotten, der 2:0 und 7:1 gewonnen hatte. Vier Punkte würde Viktoria Rietberg verlieren (0:0, 2:0) und je drei der SC Peckeloh (3:0) und der SuS Westenholz (0:3, 3:0).

Nur acht Spieler

Am Morgen vor dem Spiel in Rietberg standen dem BV Bad Lippspringe nur acht einsatzfähige Spieler zur Verfügung. »Am Freitag hatten wir noch 13 gesunde Spieler, von denen sich bis Sonntag noch fünf abgemeldet haben«, sagte Trainer Ingo Jennebach.

Auch der Sportliche Leiter Ralf Kowalleck war über diese Entwicklung nicht glücklich. »Wir hatten vor einigen Monaten einen gut besetzten Kader. Aber durch Verletzungen und Abgänge wurde die Situation von Woche zu Woche schlechter. Stand heute wissen wir noch nicht, wie es mit der Landesligamannschaft weitergeht. Es kann in alle Richtungen gehen«, sagte Kowalleck.

Während der SC Vlotho also auf unerwartete Hilfe hoffen darf, konnte er am 21. Spieltag selbst nichts für den Klassenerhalt tun. Beim Tabellendritten SC Verl II gab es eine erwartbare 0:2 (0:1)-Niederlage – und Lob vom Gegner. »Wenn Vlotho so weitermacht, werden die nicht absteigen. Nur weil wir uns gegen aggressiv anlaufende Gegner mit sicherem Kombinationsspiel befreit haben, war es am Ende verdient«, sagte Verls Trainer Przemek Czapp.

Reitner gibt Comeback

Worte, die Vlothos Trainer Holm Hebestreit sicher gerne gehört hat. Und auch er war mit der Vorstellung seiner Mannschaft zufrieden. Aber: »Am Ende haben wir zurecht verloren und fahren ohne Punkte nach Hause.« Dennoch erkannte er eine Steigerung gegenüber dem Hinspiel, das der SC Vlotho mit 1:4 verloren hatte. »Es war wieder eine bessere Leistung gegenüber der Hinrunde. Gegen den Hövelhofer SV müssen wir jetzt aber Punkte holen«, sagt Hebestreit mit Blick auf das Heimspiel gegen den Tabellenneunten am kommenden Sonntag.

Immerhin hat Hebestreit eine Alternative mehr im Kader. Niklas Reitner wurde in der 77. Minute für Daniel Stichling eingewechselt und absolvierte seinen ersten Einsatz nach einer Blinddarm-Operation vor der Weihnachtspause.

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