Mo., 01.04.2019

Fußball-Landesliga: SC Vlotho ist beim 1:2 gegen Hövelhof lange überlegen Was für ein Drama!

Viele Chancen, aber nur ein Tor: Der SC Vlotho (rechts Torschütze Patrice Heisinger) kassiert eine bittere 1:2-Niederlage.

Viele Chancen, aber nur ein Tor: Der SC Vlotho (rechts Torschütze Patrice Heisinger) kassiert eine bittere 1:2-Niederlage. Foto: Andreas Klose

Von Andreas Klose Vlotho. Das ist bitter: Fußball-Landesligist SC Vlotho gibt gegen den Hövelhofer SV eine verdiente 1:0-Führung aus der Hand und unterliegt mit 1:2 (0:0). Leon Sobottka versiebt zudem in der letzten Minute einen Handelfmeter.

Der Abstand zum Relegationsplatz wächst auf sieben Punkte. Den einzigen Treffer für die Gastgeber erzielt der starke Nachwuchsspieler Patrice Heisinger zum 1:0 in der 53. Minute.

Gästetorwart überragend

Nach schwachen 15 Anfangsminuten spielt der SC Vlotho den Tabellenachten an die Wand. Gleich fünf klare Tormöglichkeiten lässt der Vorletzte allerdings liegen. »Das war eine der bittersten Niederlagen meiner Trainerkarriere. Nach dem 1:0 müssen wir sie abschießen. Trotz der Niederlage haben die Jungs das prima gemacht«, stellt Trainer Holm Hebestreit nach der 15. Saisonniederlage fest.

Die Gäste beginnen erwartet stark – bis zur 15. Minute. Denn Hebestreit reagiert früh, stellt taktisch um. Vlotho kommt durch Felix Samson (10.), Patrice Heisinger (20.) und wiederum Samson (23.) sowie Sascha Schmikal (25.) zu besten Chancen. Doch Hövelhofs Torwart Bernhard Kemper fängt alles ab. In der 28. Minute muss er nicht eingreifen. Heisinger ist frei durch – schiebt den Ball jedoch am Tor vorbei.

Sobottka verschießt Elfmeter

In der 53. Minute trifft Heisinger zum 1:0 für den SCV. Er spielt zwei Gegenspieler aus und zirkelt den Ball gekonnt ins lange Eck. Hövelhof startet wütende Angriffe. Bis zur 75. Minute hält das Vlothoer Bollwerk dem Druck stand. Dann allerdings holt Tino Müller Tim Dirkes rüde von den Beinen. Eduardo versenkt den fälligen Elfmeter zum 1:1. Wiederum Domingues drischt den Ball in der 89. Minute trocken zum 2:1 für den Gast in den Winkel. Nach einem Handspiel von Maximilian Kaspar scheitert der ansonsten so sichere Schütze Sobottka per Elfmeter am überragenden Torhüter Kemper, der noch eine Hand an den Ball bekommt. Das Drama ist perfekt!

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