Di., 02.04.2019

Fußball-Landesliga: Beim 1:2 des SC Vlotho gegen den Hövelhofer SV stimmt die Leistung, aber das Ergebnis nicht Abstieg rückt immer näher

Flanke in den Strafraum: Vlothos Leon Sobottka (Mitte) verpasste gegen Hövelhof mit einem verschossenen Elfmeter das 2:2.

Flanke in den Strafraum: Vlothos Leon Sobottka (Mitte) verpasste gegen Hövelhof mit einem verschossenen Elfmeter das 2:2. Foto: Andreas Klose

Von Andreas Klose Vlotho (WB). Fußball ist und bleibt ein Ergebnissport. Landesligist SC Vlotho hat sich im Vergleich zur Hinserie zwar enorm gesteigert, doch offensichtlich reicht das nicht aus, um dem drohenden Abstieg im dritten Jahr nach dem Aufstieg noch zu entgehen.

Nach drei Niederlagen nacheinander spricht einiges dafür, dass die Winterberger in der nächsten Saison in der Bezirksliga spielen werden. Sieben Zähler beträgt der Rückstand zum Relegationsplatz, den der SuS Westenholz inne hat. Zudem hat Westenholz gegenüber dem SCV noch den Bonus von zwei Nachholspielen.

Solange theoretisch noch etwas möglich sei, werde man weiter alles probieren, betonte SC-Coach Holm Hebestreit nach dem unglücklichen 1:2 gegen den Hövelhofer SV . »Diese Niederlage war so ungerecht«, haderte Co-Trainer Volker Braunsdorf.

Bisher 13 Spieler für die nächste Saison

Der künftige Cheftrainer ist natürlich in die Kaderplanung eingebunden. Nachdem nun mit dem talentierten Mikail Colak (SV Eidinghausen-Werste) ein weiterer Abgang feststeht, klemmt es beim Thema Zugänge im Moment doch sehr. Lediglich der Wechsel von Niko Rethemeier (SV Löhne-Obernbeck) steht fest. Das Eigengewächs spielte vor seinem Engagement beim SVLO auch beim FC Exter. »Derzeit haben wir 13 Spieler für die nächste Serie«, sagte der Vorsitzende Leo Lammert. Das ist natürlich viel zu wenig. Etwa vier bis fünf Verstärkungen sollen noch kommen.

Gegen den Hövelhofer SV musste Trainer Holm Hebestreit wieder einmal improvisieren, da mit Daniel Stichling und Janik Sellmann wichtige Akteure aufgrund von Verletzungen ausfielen. Auch deshalb kam Niklas Reitner nach langer Pause (Bauch-Operation) wieder zum Einsatz. Hebestreit schickte den Techniker zur zweiten Halbzeit für Kämpfer Enes Ulun auf den Platz. Reitner wirkte jedoch oft überfordert, verlor im Mittelfeld viele Zweikämpfe. »Die Pause war ihm deutlich anzumerken«, sagte Holm Hebestreit.

 

 

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