So., 07.04.2019

Fußball-Landesliga: SC Vlotho will sich bei Viktoria Rietberg endlich belohnen Kellerduell auf Bundesligarasen

Hoffnungsträger: Janik Sellmann (2. von links/hier im Hinspiel) steht nach muskulären Problemen am Sonntag bei Viktoria Rietberg vermutlich wieder im Kader des SC Vlotho.

Hoffnungsträger: Janik Sellmann (2. von links/hier im Hinspiel) steht nach muskulären Problemen am Sonntag bei Viktoria Rietberg vermutlich wieder im Kader des SC Vlotho. Foto: Andreas Klose

Von Andreas Klose Vlotho (WB). Beide Mannschaften stehen unter Siegzwang: Zwischen dem TuS Viktoria Rietberg und dem SC Vlotho geht es im Abstiegskampf der Fußball-Landesliga nicht um einen Schönheitspreis.

Der SC Vlotho spielt diesmal nicht auf einem normalen Naturrasenplatz, sondern auf Hybridrasen. »Ein solcher Belag wird durch künstliche Fasern verstärkt. Dadurch ist der Untergrund dann robuster und somit belastbarer«, kennt sich Trainer Holm Hebestreit damit bestens aus. In der Bundesliga sind solche Plätze inzwischen an der Tagesordnung. Auch die Bielefelder Schüco-Arena wurde vor zwei Jahren mit Hybridrasen ausgestattet.

Das Hinspiel gewannen die Vlothoer mit 5:0. »Da haben wir einen Sahnetag erwischt. Es war das wohl beste Saisonspiel bis dato. Es macht natürlich einen Unterschied, ob wir auf Naturrasen oder auf unserem Kunstrasen spielen«, weiß Hebestreit.

»Nicht wie ein Absteiger«

Die Gastgeber belegen den zwölften Tabellenplatz, elf Punkte vor dem SC Vlotho. Es besteht die Gefahr, dass Rietberg noch auf den Relegationsplatz abrutscht, den im Moment der SuS Westenholz belegt. »Wir fahren dorthin, um zu gewinnen. Klar ist, dass wir im Augenblick nicht wie ein Absteiger spielen. Doch wir belegen einen Abstiegsplatz«, erklärt Hebestreit und denkt noch einmal zurück an die guten Leistungen bei den Niederlagen gegen Tengern, Verl II und zuletzt Hövelhof.

Beim Kantersieg im Hinspiel überzeugte vor allem Janik Sellmann. Der Vlothoer Allrounder war an vier der fünf Treffer maßgeblich beteiligt. Sellmann fehlte jüngst aufgrund muskulärer Probleme. »Janik hat seine physiotherapeutische Behandlung abgeschlossen. Donnerstag und Freitag hat er wieder trainiert. Ob es schon für Rietberg reicht, müssen wir abwarten«, sagt Hebestreit.

 

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